08.04.2017

1. Herren Landesliga

Swans Gmunden B - FC Starlim Sterner Wels 74:67 (16:18, 39:39, 60:58)

Nach einem harten Kampf gegen gut eingestellte Welser fahren die Schwäne den 11. Heimsieg in Folge ein. Somit ist der Heimvorteil im Halbfinale bei drei verbleibenden Spielen im oberen Playoff nur mehr ein kleiner Schritt entfernt.

Die Welser starten fokussierter in die Partie und gehen schnell mit 4-0 in Führung. Erst dann geben die Schwäne ein erstes Lebenszeichen von sich und gleichen nach 6 Minuten auf Unentschieden aus (6-6). Die ersten Minuten sind sehr defensiv geprägt und es gelingt kaum einer der beiden Mannschaften einen offenen Wurf herauszuspielen. Erst beim Stand von 6-6 reißt der Faden bei beiden Teams und der Offensivmotor beginnt zu rollen. Vor allem durch viele Backdoor Cuts können die Gäste aus Wels die Defensive der Schwäne ein ums andere Mal aushebeln. Viertelstand: 16-18.

Im zweiten Viertel beginnen die Würfe bei beiden Teams jenseits der 3er Linie zu fallen. Ganze 8 Dreipunkter werden in diesem Spielabschnitt erzielt. Halbzeitstand: 39-39.

Nach der Halbzeitpause ändert sich am Spielbild nicht sehr viel. Den Schwänen gelingt es an diesem Abend nicht, die Lücken in der Defense zu erkennen und zu attackieren und so verlassen sie sich viel zu sehr auf das Wurfglück von außen. Auch bedingt durch die Defense der Gäste, welche unter dem Korb dicht macht. Nach zwischenzeitlichem 3 Punkte Rückstand (49-52) bringt in dieser Phase Spreitzer die Jungschwäne durch 9 Punkte in Serie in Front. Diese Führung wird bis Ende des Viertels nicht mehr aus der Hand gegeben (60-58).

Im letzten Spielabschnitt entwickelt sich ein wahrer Krimi. Das Niveau nimmt mehr und mehr ab, jedoch ist es für die erschienenen Zuschauer in der VBA umso spannender. Während Wels sich in der Offensive aufgrund zu vieler Einzelaktionen das Leben selber schwer macht, werfen die Swans an diesem Abend die Lichter aus. Bestes Beispiel sind 4 Ballbesitze in Folge (3 Off Rebounds), die mit einem verworfenem 3er enden. Nichtsdestotrotz ist es ausgerechnet ein erfolgreicher Dreipunkter von Schartmüller, der in der letzten Minute das Spiel entscheidet.