12.04.2018

5. Derby-Sieg gegen die Flyers

Die Swans können auch das 5. Derby der Saison für sich entscheiden und tragen trotz der Ausfälle von Toni Blazan und Alex Wesby einen deutlichen Sieg davon.

Zum Spiel: Gleich zwei Ausfälle bei den Swans, neben Toni Blazan (Gehirnerschütterung) kann auch Alex Wesby (Kniebeschwerden) nicht mitmachen. Mit einer deshalb umgekrempelten Starting Five liegen die Hausherren so schon in der ersten Spielminute mit 0:5 zurück. Die Swans erfangen sich aber schnell und führen nach sechs Minuten mit 18:10. Eine Auszeit der Gäste bringt aber die Wende, bis zum Ende des ersten Viertels scoren nur noch die Flyers bis zum 18:17. Auch nach Wiederbeginn ist Wels zunächst die bessere Mannschaft und liegt mehrmals drei Punkten voran, zuletzt beim 28:31 (18.). Es folgt ein 6-Punkte-Lauf der Hausherren und in der 19. Minute das nächste Welser Timeout zur rechten Zeit: Den Gästen gelingen nun ihrerseits sechs unbeantwortete Punkte und nur ein Buzzer-Beater-Dreier von Aaron Rountree verhindert eine Welser Halbzeitführung.

Ausgeglichen verläuft zunächst auch das dritte Viertel, ehe die Swans beim Stand von 40:42 (23.) das Kommando übernehmen: In dreieinhalb Minuten erzielen sie 17 Punkte und lassen auf der anderen Seite nur zwei zu, das daraus resultierende 57:44 in der 26. Minute ist bereits die Vorentscheidung in der Begegnung. Die Flyers kommen zwar noch einmal auf 57:49 zurück (28.), ein 11:2 für die Hausherren bis zur letzten Viertelpause macht dann aber endgültig alles klar. Im gesamten Schlussabschnitt wird der Welser Rückstand nicht mehr einstellig und die Schwäne feiern so einen nach dem Seitenwechsel relativ ungefährdeten Erfolg.

Nachdem es gegen den Vorgängerklub WBC erst in der achten (3:0) und dann noch einmal in der vierzehnten und letzten Derbysaison (4:0) einen "Season-Sweep" für die Swans gegeben hat, laufen die Flyers damit Gefahr, dass ihnen dieses Schicksal nach der nun fünften Derbyniederlage schon in ihrer ersten Saison blüht, nur ein eher unwahrscheinliches Play-Off-Duell könnte das noch ändern.

Fazit:
Und wieder einmal die gewohnte „Blaupause“: Eine rasche Führung (18:10, 6.) wird ebenso rasch wieder verspielt (23:26, 14.). Auch die Gründe sind altbekannt: Leichtfertig vergebene Chancen unter dem Korb, mangelnde Konzentration in der Defense und schlechte Wurfauswahl in der Offense. Dann die „Wiederauferstehung“ nach dem Seitenwechsel, dieses Mal von der 23. (40:42) bis zur 30. (68:51) Minute, in der man sich wieder der Swans-Tugenden besinnt.

Das reichte zu einem Sieg in einem Spiel zweier Mannschaften, denen man anmerkte, dass sie momentan nach ihrer Form suchen. Letztlich war es die größere Anzahl von Spielern mit guten Leistungen bei den Schwänen (Friedrich, Rountree, Murati gegenüber Lamesic und teilweise Chambers), die zum neunten Derbysieg in Folge führten.

Endstand: 86 : 71 (18:17, 37:37, 68:51) für Gmunden

Für Gmunden: Friedrich 23, Murati 20, Gaidys 14, Klette 11, Rountree 8 (13 Reb., 6 Blks.), Linortner 5, Schartmüller 3, Mitchell 2

Für Wels: Lamesic 27, Chambers 12, Novas-Mateo 11, Hines 7, Csebits u. Wilson je 5, Draskovic 4