25.03.2018

Die Kapfenberg Bulls sind Cupsieger 2018!

Die ece bulls Kapfenberg haben das Finale des Raiffeisen Cup Final-4 für sich entschieden und ihren vierten Cupsieg der Vereinsgeschichte geholt. Mit dem 82:79-Triumph über die Swans Gmunden verteidigten die Steirer ihren Titel aus dem Vorjahr.

Beide Teams starteten das Cupfinale mit hoher Intensität. Vor allem am Defensivrebound ließen die beiden Mannschaften keine zweiten Chancen zu. Bei Kapfenberg lief viel über Jozo Rados, der im ersten Viertel 10 Punkte machte. Gmunden konnten sich in dieser Phase auf Tilo Klette verlassen, der 9 Punkte im ersten Abschnitt beisteuerte. Gmunden egalisierte im zweiten Viertel prompt den 21:23-Rückstand aus den ersten 10 Minuten. Gmunden haderte allerdings mit einem unglücklichen Abschluss. Kapfenberg, das Rados ab der 17. Minute mit 3 Fouls auf der Bank hatte, traf – vor allem von jenseits der Dreipunktelinie (54% zu 23% in der ersten Halbzeit) – deutlich besser und stellte mit dem Halbzeit-Buzzer auf 43:33.

In der zweiten Halbzeit stellte Gmunden auf einen Zonen-Defense um und bricht Kapfenbergs Rhythmus. Nachdem Rados sein viertes Foul kassierte (25. Min), verkürzte Enis Murati mit seinem ersten Feldkorb auf 47:49 (26. Min). Daniel Friedrich schaffte wenig später den Ausgleich zum 50:50. Die Begegnung war hochklassig, die „key-players“ übernahmen Verantwortung und hielten ihre Teams jeweils im Spiel (56:57). Kapfenberg bekam das Spiel aber mit einer guten Verteidigung in den ersten Minuten des Schlussabschnitts zunehmend unter Kontrolle. Die Steirer gingen in der 36. Minute mit 71:60 in Führung. Doch Gmunden kämpfte sich nochmals eindrucksvoll zurück: Die Swans verringerten in der Schlussminute den Rückstand auf 79:81. Kareem Jamar traf für Kapfenberg im Gegenzug nur einen Freiwurf (79:82) und Gmunden bekam die Chance auf den Ausgleich. Daniel Friedrich  vergab die Chance auf eine mögliche Verlängerung.

Fazit:
Im ersten Viertel war es vor allem die Übermacht von Jozo Rados unter dem Korb, auf die die Schwäne lange keine Antwort wussten, im zweiten Viertel versuchte man dann zu viel von außen und wurde auch vom Spielglück verlassen.

Nach Wiederbeginn waren es dann die Zone-Defense und der Kampfgeist der Schwäne, die den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 50:50 ermöglichten. Danach agierte unsere Mannschaft dann wieder glücklos. Trotzdem kämpfte man bis zur letzten Sekunde - und schaffte mit der Taktik, die Bulls früh an die Freiwurflinie zu schicken, fast noch das „Wunder von Gmunden“. Leider reichte es nicht ganz und wir müssen weiterhin auf den ersten Cuperfolg in der eigenen Halle warten…

Enstand: 79 : 82 (21:23, 33:43, 56:57) für Kapfenberg

Für Gmunden: Klette 22 (9 Reb.), Friedrich 16 (12 Ass.), Rountree 11, Murati 10, Blazan 9, Wesby 5, Mitchell 4, Linortner 2

Für Kapfenberg: Vujosevic 19, Jamar 18, Oliver 15, Rados 14, Stegnjaic 8, Coffin 5, Krämer 3