10.05.2018

Die Swans stehen im Semifinale

Die Swans Gmunden entscheiden mit einem mühevollen 63:61 Sieg über die Klosterneuburg Dukes die best-of-three Viertelfinalserie mit 2:1 und komplettieren das Semifinale der Snickers Playoffs. In einem intensiven und bis zur letzten Sekunde spannenden Entscheidungsspiel, haben die Swans das bessere Ende.

Die Gäste starten wesentlich besser in die Begegnung, nach sechs Minuten liegen sie mit 15:6 voran. Nach einer Auszeit läuft es für Gmunden etwas besser, der Rückstand kann bis zum Ende des ersten Viertels auf fünf Punkte verringert werden. Der Aufwärtstrend der Swans hält im zweiten Viertel an, in der 15. Minute gibt es mit 25:24 die erste Führung der Heimischen. Jetzt bleibt es eng, mit einer Gmundner Ein-Punkte-Führung geht es in die Halbzeitpause.

Über das dritte Viertel gibt es nicht viel zu berichten, beide Mannschaften übertreffen sich da an Fehlwürfen und Ballverlusten, diesen wirklich nicht schön anzusehenden Abschnitt gewinnen am Ende die Dukes mit 10:8, die damit mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt gehen. Da können sich vor allem die Schwäne steigern: Nachdem es den Gästen gelingt, auf ein 46:40 (33.) noch rasch zu kontern (46:45, 34.), haben sie dem nächsten Lauf der Swans nichts mehr entgegenzusetzen. So geht es mit einer Gmundner 10-Punkte-Führung in die letzten 90 Sekunden (58:48). Wer geglaubt hat, damit sei die Viertelfinalserie entschieden, irrte aber gewaltig. Auf der einen Seite sind die Dukes auf einmal bei fast jedem Angriff erfolgreich, auf der anderen Seite begehen die Swans einige Fehler, die die Sache noch einmal spannend machen. Konkret haben die Dukes mit weniger als einer Sekunde zu spielen noch einmal Einwurf auf der Grundlinie der Swans, der Versuch, nach diesem Einwurf mit einem Tip-In sofort einen Korb zu erzielen, misslingt aber und so retten sich die Schwäne über die "Ziellinie" und ins Semifinale.

Fazit:Um es mit den Worten von Daniel Friedrich zu sagen: „Ein schiaches Basketballspiel.“ Aber auch eines mit viel Spannung und guter Defense. Offensiv ist hingegen bei einigen Gmundner Leistungsträgern der Wurm drinnen, unerwarteter Held (neben den erwarteten Friedrich, Rountree und Klette) war da heute vor allem Adrian Mitchell – der damit dieses Mal von uns den begehrten Titel „X-Faktor“ erhält.

Wie gesagt, positiv die Defense, Fabricio Vay auf zwei und Predrag Miletic auf acht Punkte zu halten, gelingt nicht alle Tage. Anlass zur Sorge bereitet hingegen die Art und Weise, wie man am Ende den Sack zugemacht (oder eben fast nicht zugemacht) hat. Die Mannschaften, die jetzt noch in den Play-Offs warten, würden das wohl bestrafen. 

Jetzt heißt es auf alle Fälle: Kräfte sammeln und auf nach Traiskirchen, wo es schon am Sonntag weitergeht!

Endstand: 63 : 61 (12:17, 31:30, 39:40) für Gmunden

Für Gmunden: Klette 14, Mitchell 13, Friedrich 10, Murati 8, Gaidys u. Rountree je 5, Blazan 4, Wesby 3, Linortner 1

Für Klosterneuburg: Bavcic 17, Bas u. Bauer je 11, Miletic 8, Burgemeister 7, Leydolf 5, Vay 2