22.04.2018

Ganz knappe Niederlage gegen Bulls

Die Swans verlieren ein weiteres Spiel in Folge denkbar knapp gegen Meister und Cupsieger Kapfenberg. Den letzten Angriff hatte wieder Gmunden, doch auch diesmal war der Mannschaft um Bernd Wimmer das Glück nicht hold. Damit ist der 3. Tabellenplatz fix - jetzt heißt es warten, wer der Viertelfinalgegner wird.

Zum Spiel: Die Gastgeber müssen verletzungsbedingt auf Daniel Friedrich verzichten und starten daher mit Schartmüller, Linortner, Murati, Rountree und Gaidys. Das Gästeteam startet mit Vujosevic, Schrittwieser, Jamar, Krämer und Rados. Das erste Viertel verläuft ausgeglichen in dem sich kein Team absetzen kann. Jamar mit 8 Punkten und Rados mit 7 Punkten glänzen auf Seiten der Kapfenberger offensiv. Das zweite Viertel ist dann wesentlich defensivbetonter, in dem die Swans durch Kampfgeist überzeugen. Mitte des 2. Viertels können sich die Swans einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, den sie bis zur Halbzeit bei 4 Punkten (38:34) halten.

Die Bulls kommen mit einem 8:0 Run aus der Kabine, danach können beide Teams für 2 Minuten nicht scoren, bevor Coach Wimmer für die Gastgeber ein Timeout nimmt. Das Viertel ist vor allem von vielen Turnovers und Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt, erst zum Schluss nimmt das Spiel offensiv wieder Fahrt auf und Kapfenberg kann mit einem knappen 48:50 in die letzte Viertelpause gehen.

Auch im letzten Viertel bleibt es bei einem spannenden Schlagabtausch. Die Mannschaften kontern sich immer wieder gegenseitig, was zu einem Gleichstand zwei Minuten vor Schluss führt. Jamar mit einem schwierigen Wurf und Rados nach einem Offensivrebound stellen einen 4 Punkte Vorsprung her. Gaidys verkürzt mit 2 Freiwürfen 42 Sekunden vor Schluss auf minus 2. Nach einem Kapfenberger Timeout können die Gäste nicht scoren. Die Swans machen es nach einem Timeout von Coach Wimmer auch nicht besser und können ebenfalls nicht mehr scoren und folglich nimmt Kapfenberg mit 67:69 den Sieg vom Traunsee mit.

Fazit: Nach der Hiobsbotschaft kurz vor Spielbeginn, dass Daniel Friedrich nicht spielen kann, fand das umgestellte Team überraschend schnell ins Spiel. Über weite Strecken war es dann ein offener Schlagabtausch, doch leistete man sich wieder fast ein ganzes (3.) Viertel in dem man nur 5 Punkte in 8 Minuten scorte. Am Ende war es dann 1 Korb der den Unterschied zum Meister und Cupsieger machte.

Endstand: 67 : 69 (20:21, 38:34, 48:50) für Kapfenberg

Für Gmunden: Gaidys 14, Klette u. Murati je 11, Blazan 10, Linortner 8, Schartmüller 6, Mitchell 5, Wesby 2

Für Kapfenberg: Jamar 19, Vujosevic 17, Rados 16, Oliver 7, Coffin u. Stegnjaic je 4, Krämer 2