27.01.2017

Herbe Niederlage gegen Traiskirchen

Den Basket Swans gelingt die Revanche für die Auswärtsniederlage gegen die Lions leider nicht. Vor allem am (Offensiv)Rebound macht sich das Fehlen von Gaidys und Wesby besonders bemerkbar. Letztendlich läuft man nach einem schlechten Start immer einem Rückstand hinterher, der bis zum Ende nicht aufzuholen war.

Die Anfangsphase gehört wie gesagt den Gästen, die rasch mit 8:2 voranliegen (3.). Nach dem zwischenzeitlichen 6:8 in der gleichen Minute folgt ein 10:0-Lauf der Lions, der bereits in der 7. Minute die erste Gmundner Auszeit bringt. Das ändert aber nicht viel am Spielverlauf, so dass Traiskirchen mit einer deutlichen 24:10-Führung in die erste Pause geht. Im zweiten Viertel können die Schwäne den Rückstand bis zur 14. Minute auf 19:28 und bis zur 17. Minute auf 26:32 verkürzen - Timeout Lions. Danach können die Gäste ihren Vorsprung dann wieder geringfügig auf +8 ausbauen.

Zum Start der zweiten Hälfte wird erst der siebte Angriff verwertet - und zwar von Traiskirchen zum 31:42 (22.). In der 23. Minute steht es bereits 31:46 und so gibt es auch nach dem Seitenwechsel eine rasche Gmundner Auszeit. Danach können die Swans ihren siebten Angriff in diesem Viertel zu ihren ersten Punkten nutzen, für eine Aufholjagd trifft Traiskirchen jetzt seine Würfe aber zu sicher - und bekommt auch zu viele zweite Chancen nach Offensivrebounds. So steht es in der 28. Minute 39:58 - und zum Viertelende sind die Lions noch immer 17 Punkte voran. In dieser Tonart geht es auch im Schlussabschnitt weiter, so dass es den Schwänen zunächst nicht gelingt, eine Aufholjagd zu starten. Das ändert sich aber in der 36. Minute, als zwei Dreier von Enis Murati die Hausherren auf 62:70 heranbringen. Doch die Lions kontern eiskalt, können in dieser Phase jeden ihrer Angriffe erfolgreich abschließen und so den Sieg letztlich ungefährdet nach Hause bringen.

Fazit:
Die Geschichte dieser Begegnung ist rasch erzählt – und wir nehmen dazu die Statistik zur Hilfe: Die Lions holen 12 Offensivrebounds und die Swans nur 3. Das bringt dann ein Feldwurfverhältnis von 67:52 für die Gäste und – für das Endergebnis entscheidend: Ein Übergewicht von 17:2 bei den Punkten aus zweiten Chancen. In einem Spiel, das man am Ende mit 12 Punkten Unterschied verliert, ist damit alles erklärt. Eine Erklärung dafür ist sicher, dass uns mit Povilas Gaidys (6,8 RPG) und Alex Wesby (5,1 RPG) nun der beste und der drittbeste Rebounder der Mannschaft fehlen – aber das ist noch einige Zeit so, hier müssen daher in nächster Zeit andere Spieler besser in die Bresche springen als heute.

Endstand: 69 : 81 (10:24, 31:39, 43:60)

Für Gmunden: Klette u. Murati je 19, Linortner u. Ojo 10, Blazan 6, Mitchell 3, Steed 2

Für Traiskirchen: Detrick u. Draskovic je 19, F. Trmal u. Vay je 12, Güttl 11, Memcic 6, Aryee 2