03.02.2020

Interview Asst. Coach Aleksi Koskinen

Ich hatte das Vergnügen auch die Eltern unseres jungen Assistant Coaches Aleksi kennen zu lernen und es war ein sehr erfüllender, interessanter Abend im Gespräch mit der Familie, denn KOSKINEN SIND BASKETBALL“! Diese Leidenschaft hat Aleksi ganz und gar übernommen und so ist ein sehr interessantes Interview entstanden!

I also had the pleasure of getting to know the parents of our young assistant coach Aleksi and it was a very fulfilling, interesting evening in conversation with the family, because „KOSKINEN ARE BASKETBALL“! Aleksi has completely assumed this passion and so a very interesting interview has been created!

 

Aleksi du bist, wie auch der Swans Head Coach, aus Finnland. Für unsere Fans, bitte, stelle dich selbst vor!
Ich habe an vielen Orten in ganz Finnland gelebt, die letzten drei in Nokia (ja es ist auch eine Stadt und nicht nur ein Handy – ha, ha, ) Meine engere Familie sind grundsätzlich meine Eltern, die ebenfalls Basketball Coaches sind. Ich habe keine Geschwister aber viele gute Freunde die ich meistens durch den Basketball kennen gelernt habe.

Hast du irgendwann Basketball als Hobby oder professionell gespielt, was war deine Motivation Coach zu werden?
Im Grunde war mein erstes Basketballtraining gleich nach meiner Geburt. Mein Vater hatte gecoacht und meine Mutter spielte, so haben sich mich zum Training mitgenommen. Als ich aufwuchs liebte ich es mit meinen Freunden verschiedenste Sportarten zu machen aber nicht in einem Club. 
Als ich 16 Jahre war wechselten wir in eine Stadt namens Lappeenranta um in einem Profiteam zu spielen und nach der Highschool spielte ich für ein paar Jahre nur Basketball. Ich hatte mit etlichen Verletzungen Probleme zu kämpfen und nach der zweiten Knieoperation beendete ich meine aktive Spielerkarriere. 
Ich wusste immer, dass ich eines Tages Trainer werde. Es hat Vieles damit zu tun, dass ich nur das Leben mit Basketball gesehen habe. Ich bin jetzt seit drei Jahren Vollzeit Coach und noch während meiner Spielerzeit habe ich Junioren trainiert. 

Hast du irgendwelche Basketball Idole – ein Spieler / ein Trainer – warum?
Selbstverständlich meine Eltern! Ich versuche mir überall die guten Dinge von jedermann zu „stehlen“. Ich versuche immer mehr zu lernen und meine Augen offen zu halten. Ich hatte das Glück, dass ich von guten Coaches trainiert wurde oder in meiner erst kurzen Karriere mit ihnen konnte. 

Ist es für dich das erste Mal, dass du mit einem Profiteam arbeitest und wie bist du nach Gmunden gekommen? War es für dich eine Ehre die Chance zu bekommen unter Coach Mirolybov als Assistent zu arbeiten?
Ich habe schon drei Jahre in Finnland mit einem Profiteam gearbeitet. An einem Sommerabend nach dem Training bekam ich einen Anruf vom Coach und wir sprachen über das Team und die Situation in Gmunden. Ich war sofort begeistert und alles hat funktioniert, so bin ich da ???? Ich bin wirklich geehrt über diese Möglichkeit mit dem Coach zusammenzuarbeiten und ich lerne täglich von ihm. Er hat viel Basketball in und außerhalb von Finnland gesehen, so gibt es keinen besseren Platz, für einen jungen Trainer wie mich, um zu lernen. 

Was ist deine Coach Philosophie, was ist dein Ansatz?
Ich glaube, dass meine Karriere noch zu kurz ist, die ganze Zeit baue ich an meiner eigenen „Philosophie“. Ich denke noch manchmal wie ein Spieler, aber ich glaube das ist auch eine Stärke, wenn ich als Assistent arbeite. 

Du arbeitest auch mit unserer Jugend und im Schulprogramm und hier eng mit Coach Nabil Murad. Nach deinem ersten U14 Spiel hast du mir gesagt, dass du wirklich zufrieden warst. Was verstehst du unter Einsatz, was sind deine Erwartungen an Kinder? 
Die einzige Erwartung, die ich habe, ist Basketball genießen und sich dafür jederzeit einsetzen. Ich versuche Kindern eine sichere und lustige Umgebung aufzubauen, sodass sie irgendwie, und hoffentlich so lange wie möglich, Basketball in ihrem Leben haben. Nicht jeder kann ein Profispieler werden, aber hoffentlich gibt es zukünftige Coaches oder Schiedsrichter etc. Mein größtes Ziel ist es zu motivieren und die Leidenschaft für Basketball oder generell für Sport zu entfachen. 

Was ist speziell für dich der Anreiz ein Profi- oder Jugendteam zu trainieren?
Das ist schwierig! Ich denke man muss beides ein bisschen länger ausprobieren, um es herauszufinden. Es gibt die Seite des Wettbewerbs wo man auf dem höchsten Level mit Profis konkurrenzieren möchte. Dann sind die Kinder wo du beobachten kannst wie sie besser werden und vor deinen Augen aufwachsen und wenn du sehen kannst, dass du jemanden hilfst, das ist ein wirklich gutes Gefühl. Oft ist es viel mehr als „nur Basketball“. 

Es ist für dich das erste Mal auswärts? Was sind deine ersten Eindrücke, was unterscheidet den finnischen und österreichischen Basketball?
Der erste Eindruck ist, dass in Finnland schneller und Ball - Screen orientiert gespielt wird. Hier in Österreich vertrauen Teams mehr darauf das „Winning Match Up“ zu finden und mehr zurück zum Korb am Post zu spielen. 

Aleksi du bist jung. Hast du Ideen / Ziele für deine Zukunft? Ist Coach zu sein dein Lebenstraum? 
Eine lange Karriere als Profi war mein erster wachsender Traum, das ist nun mein Ziel als Coach. Tag für Tag weiter und dann werde ich sehen was die Zukunft bringt. 

Der letzte Satz ist immer für unsere Fans „reserviert“. Was willst du ihnen sagen…
Ich möchte mich wirklich bei jedem für den warmen Empfang und bedanken und für die Unterstützung bei den Spielen, es fühlt sich wirklich wie eine große Swans Familie hier in Gmunden an! Lasst und eine spaßige und erfolgreiche Saison zusammen haben! 

• Aleksi, you are, like the Swans Head Coach, from Finland. For our fans, please, introduce yourself!
I’ve been living in many cities all over Finland, but last 3 years in Nokia (yes, it’s a city not just a mobile phone haha). My close family is basically just my parents, who are also basketball coaches. I don’t have any siblings, but a lot of good friends who I mostly have met through basketball.

• Did you ever play basketball hobby or professional, what was your motivation to become a coach?
I was in my first basketball practice basically right after I was born. My dad was coaching and mom was playing so they took me with them to practice. Growing up I loved to play many different sports with my friends, but not in a club team. 
When I was 16 years old I moved to city called Lappeenranta to play with a professional team and, for couple of years after high school, I just played basketball. I was struggling with many injuries so I quit my playing career after the second knee surgery.
I kind of always knew that I’m going to be a coach someday. A lot has to do with my upbringing, only life I have seen is the basketball life. I’ve now been coaching full time for 3 years and then coaching juniors for a little bit during my playing days.

• Do you have any ideal in Basketball - a player / a coach - why?
My parents of course! I’m just trying to steal all the good stuff from everybody. Always trying to learn more and keeping my eyes open. I’ve been really fortunate that I’ve been coached or worked with a lot of good coaches already in my short career.

• Is it your 1st time to work with a professional team and how you came to Gmunden? Did you feel an honor to get the chance to work as an Asst. with Coach Mirolybov?
I was working with professional team in Finland for 3 years. I got a phone call from coach one evening during the summer after practice and we spoke about the team and the situation in Gmunden. I got really excited right away and everything worked out so here I am :)
I’m really honored to get this opportunity to work with coach and to learn from him daily. He has seen a lot about basketball outside of Finland also, so there is no better place for a young coach like me to learn.

 What is your coach philosophy, what will be your input?
I think that my career is so short that I’m all the time building my own ”philosophy”. I’m still thinking a lot like a player sometimes, but I think that is a strength when I’m working as an assistant.

• You work also in our youth and school programm and closely with Coach Nabil. After the 1st U14 game you’ve told me you were really satisfied! What do you understand as effort, what expectations you have of the children?
Only expectations I have for them is to enjoy basketball and give your best effort every time. I’m trying to build safe and fun environment for the kids, so hopefully they can somehow have basketball in their life as long as possible. Everybody can’t be a professional player, but hopefully there are future coaches, referees etc. Biggest goal for me as coach is to motivate and light the passion for basketball or for sports in general.

 What is for you the special allurement to coach a professional team or a youth team?
This is a tough one! I think you really have to try both a little bit longer to find out. There is that competitive side that you want to compete at the highest level you can with professionals. Then there are the kids who you see get better and grow up in front of your eyes and when you can  see that you have helped somebody, it’s a really good feeling. Sometimes it’s a lot bigger than just basketball.

Thanks for this interview!
Eva Franke