10.04.2019

Interview Mateo Hofinger

Unsere #16 ist 18 Jahre jung und sein Werdegang bis hin in den Bundesligakader hat sich schon lange abgezeichnet! Mateo Hofinger kann vielleicht jungen motivierten Spielern mit seinem Interview ein bisschen eine Anleitung geben wie es so ist als Jüngster Teil einer Profimannschaft zu sein!

• Mateo Hofinger, ein paar Worte über ihn um ihn kennen zu lernen. 
Hallo, ich bin der Mateo aus Gmunden und begonnen hat alles im Hof, vor meinem Haus, wo ich schon mit jungen Jahren verschiedenste Sportarten mit meinen Nachbarn ausgeübt habe. Für den Nachwuchs der Swans spiele ich seitdem ich 10 Jahre alt bin und es ist nun meine zweite Saison in der Bundesliga.

• Du hast noch viel Einsatzzeit in der U19 bzw. Herren Landesliga, ist es eine gute Schule um sich auf die Bundesliga vorzubereiten?
Auf jeden Fall, da man aus jedem Spiel immer wieder neue Erfahrungen sammelt. Vor allem die Landesliga bereitet einen sehr gut auf das physische Spiel in der Bundesliga vor. Es ist nicht nur mein zweites Jahr in der Bundesliga sondern auch erst mein zweites Jahr in der u19, das heißt ich habe noch viele Nachwuchsspiele vor mir auf die ich mich schon sehr freue : ) Man versucht dann auch in der u19 Leadership zu zeigen und sich mit den gleichaltrigen Spielern zu messen.

• Wie ist es, wenn auf einmal der Head Coach Bernd meint: „Mateo auf’s Parkett!“. Spielen da Freude oder Nervosität mit? Ein paar Spielminuten hast du schon ergattert, Angst, psychischer Druck, Respekt oder einfach – da muss man durch – was denkt da ein junger Spieler in diesen Momenten?
Beides. Natürlich war ich bei meinem ersten Bundesligaeinsatz noch etwas nervös, aber ich glaube man hat es mir nicht wirklich angemerkt. Sobald man auf dem Spielfeld steht konzentriert man sich nur mehr auf das Spiel und somit geht auch die Nervosität verloren. Ich freu mich über jeden Einsatz den ich bekomme, besonders bei einem Heimspiel, vor den ganzen Fans, vor meinen Freunden und meiner Familie zu spielen ist einfach nur großartig.

• Die erfahreneren Bundesligaspieler, wie ist die Zusammenarbeit mit ihnen? Gibt es Tipps, gibt es Rüge, seid ihr Jungen akzeptiert? Fühlt man sich als Junger wohl?
Die erfahrenen Spieler reden sehr viel mit mir und geben einem jungen Spieler wie mir sehr viele Tipps und ich versuche diese natürlich aufzunehmen und umzusetzen - Das gelingt jedoch nicht immer und das es manchmal im Training lauter wird ist normal, aber man weiß ja eh dass sie nur das Beste für dich wollen und versuchen dich weiterzubringen.

• Wie man an Matze und Scharti sehen konnte es ist ein „step by step“. Beide sind mittlerweile als Stammspieler etabliert. Es braucht dennoch viel Geduld als Jungschwan sich Spielzeit zu erkämpfen und durchzuhalten. Wie siehst du das?
Ja, das stimmt. Man muss sehr geduldig sein und Ruhe bewahren. Man sieht es eben an Matze und Scharti, dass sie sich diesen Platz im Team verdient erarbeiten haben und dass das Ganze ein längerer Prozess ist, bei dem man Vertrauen haben muss.

• Gibt es Vorbilder an denen du dich orientierst, wenn ja warum diese?
Mein absoluter Lieblingsspieler ist Manu Ginobili, da ich ein halber Argentinier bin und er in Argentinien ein Nationalheld ist. Mir gefällt sein Spielstil besonders gut, weil er als Topstar trotzdem ein uneigennütziger Teamplayer ist.

• Mateo du hast sicher auch Zukunftspläne. Kannst du uns da etwas verraten?
Ich möchte die Chance ergreifen und das Basketballspielen zu meinem Beruf machen, da es meine große Leidenschaft ist.

Danke für deine Einblicke wie es so ist ein "Emporkömmling" zu sein!
Eva Franke