07.02.2019

Interview Mathias Diemer

Ein gutes Vorbild für junge Sportler_Innen ist die #20 Mathias Diemer! Er hat in seiner jungen Basketball Karriere schon einiges, auch an Verletzungen, durchgemacht und sich immer wieder hochgerappelt! Jetzt ist er im Bundesligakader und arbeitet sich weiter nach oben…

Mathias die Fans wollen dich ein bisschen kennen lernen. Erzähl uns bitte von dir! 
Ich bin 18 Jahre alt und wohne in Altmünster. Die Liebe zum Basketball begann früh durch den Einfluss von meinem Bruder und durch meinen heutigen Mitspieler Scharti. Trotzdem fing ich erst an Fußball zu spielen. Mit 13 Jahren erkannte ich dann, dass mir Basketball mehr Spaß machte und fing an im Verein zu spielen.  

Du bist einer der Leader im U19 Kader, musst aber auch etliche Zeit für die Bundesliga „reservieren“. Nachdem du in den letzten Jahren immer wieder, vor allem verletzungsbedingt, Ausfälle hinnehmen musstest, was treibt dich an? 
Vor allem die letzte Season war nicht leicht für mich. Als erstes der Umstieg vom Jugendspieler in den Bundesligakader und dann die Verletzung an meinem Handgelenk. In der Zeit hatte ich viel Zeit mich auf die Schule zu konzentrieren, was normalerweise wegen u19 und Bundesligatrainings sehr schwer möglich ist. Außerdem bemerkte ich auch wieder wie schwer es für mich ist nicht zu trainieren und am Spielfeld zu stehen mit meinen Mitspielern. Mein Ansporn ist natürlich mein volles Potenzial auszuschöpfen, wobei für mich Spaß an erster Stelle steht.  

Mit dem LZ Salzkammergut gibt es eine neue Entwicklung im Nachwuchs. Du kennst die „Nachwuchsszene“ von Pieke an sehr gut daher an dich die Frage nach deinen Erfahrungen, wie bewertest du diesen Weg als Spieler, schließlich wurde „Gegner“ zu „Freund“?
Ich finde die Kooperation ist eine sehr gute Sache. Die VKL Vikings haben einen sehr guten Nachwuchs mit vielen talentierten Spielern. Der Wechsel vom Gegner zum Freund viel mir nicht sehr schwer, da die meisten mit mir in die Schule gegangen sind und ich mit ihnen bereits im Schulcup gespielt habe. 

Hast du dir persönlich Ziele gesetzt, was sind deine Ambitionen?
Wie jeder Jugendspieler in Gmunden möchte ich mal mit Gmunden die Meisterschaft holen und den Cup gewinnen. Mein persönliches Ziel ist es einfach nur das Maximum aus mir selber rauszuholen und alles geben. Mal sehen wohin mich das noch bringt. 

Kein Jungschwan der nicht einem Vorbild nacheifert, sicher auch du. Wer ist es und warum? 
Schon seit ich klein bin schaue ich zum Scharti auf. Er hatte einen großen Einfluss auf meine Entwicklung als Basketballspieler. Mein persönliches Basketballvorbild ist Nikos Zisis. Glückerweise hatte ich sogar schon die Chance gegen ihn zu spielen bei unserem Testspiel gegen Brose Bamberg diese Saison. Außerhalb von Basketball ist mein Papa mein größtes Vorbild. 

Was wären deine Zukunftspläne, was möchtest du noch erreichen?
Neben meinen Zielen im Basketball möchte ich die Handelsakademie abschließen und studieren um später einmal Anwalt zu werden.

In diesem Sinne "bleib' auch weiterhin am Ball" und danke für dieses Interview!
Eva Franke