17.01.2017

Interview mit Daniel Friedrich

Verletzungsgeplagt hantelt er sich durch diese Saison und (erst nach diesem Interview) hat er sich zu guter Letzt nun auch noch die Mittelhand gebrochen und musste operiert werden. Auf diesem Wege wünschen wir ihm das Beste und eine gute Genesung!

Du eroberst Dir mittlerweile ebenfalls schon das Prädikat „Stammspieler“. Was hält Dich hier in Gmunden? (... was uns natürlich sehr, sehr freut ;) !)

Seit dem ich in Gmunden bin, habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Das tolle Klima inner- und außerhalb des Vereins hat sehr dazu beigetragen. Das Umfeld passt für mich einfach und aus diesem Grund konnte ich mich auch jedes Jahr ein wenig weiterentwickeln. Alles in Allem fühle ich mich sehr gut aufgehoben in Gmunden. Und es gibt auch Schlimmeres als am Traunsee zu wohnen ;)

Gerade bei Dir konnte man mit jeder Saison eine Entwicklung nach oben sehen. Im Jahr 2015 wurde das auch mit der Auszeichnung „Rising Star“ in der Liga honoriert. Was ist/war dein Rezept für diesen Aufstieg? Tipps für junge Schwäne…

In meinen Anfängen als Jungschwan konnte ich von vielen routinierten Spielern lernen, was für meine Entwicklung sehr hilfreich war. Um mich individuell zu verbessern, hab ich vor allem auch jeden Sommer hart trainiert. Somit konnte ich von Saison zu Saison an meine jetzige Rolle heranwachsen. Außerdem halte ich es für wichtig sich immer neue Ziele zu setzen und diese dann nicht aus den Augen zu verlieren.

Was möchte Daniel Friedrich für sich noch erreichen? Was meinst du ist noch „ausbaufähig“?

Ich möchte auf jeden Fall mit den Swans endlich wieder die Titel zurück an den Traunsee holen. Der Meistertitel ist natürlich mein Hauptziel im Moment und darauf arbeite ich gemeinsam mit meinem Team hin. Gmunden war in der Vergangenheit immer für seine Erfolge bekannt und dazu möchte ich in Zukunft beitragen.

Die Mannschaft hat sich in dieser Saison gravierend verändert, wie würdest du diese nun aus deiner Sicht beschreiben. Der Unterschied zum Vorjahr?

Natürlich sind mit Didi (Matthias Mayer) und Richi (Richard Poiger) zwei Swans Legenden in die Basketballpension gegangen, was anfangs schon ein wenig ungewöhnlich war sie nicht mehr täglich im Training zu sehen. Der größte Unterschied zum Vorjahr ist, dass wir viele erfahrene Spieler im Team haben. Jeder hat entweder schon in der ABL, oder in einer anderen europäischen Liga gespielt. Letzte Saison hatten wir anfangs noch 4 Rookies im Team, die sich erst mal an die Liga und das Spiel hier gewöhnen mussten. Das war heuer nicht der Fall, was uns sicher auch geholfen hat einen guten Saisonstart hinzulegen.

Es sind jetzt schon einige Spiele vorbei, was ist dein erster Rückblick, was ist noch zu tun?

Die ABL zeigte sich in der ersten Runde so ausgeglichen wie sie schon lange nicht mehr. Durch den neuen Modus werden im Hinblick auf die Playoffs die ersten 2 Tabellenplätze sehr begehrt sein. Deswegen kann man sich eigentlich keinen Ausrutscher leisten. Wir arbeiten natürlich darauf hin einen dieser Plätze zu ergattern.

Keiner entgeht der Frage – 50 Jahre Swans Gmunden. Was fällt Dir dazu ein?

Das 50ste Jahr der Swans ist mein persönlich 5tes Jahr in Gmunden. Natürlich fallen mir als erstes die Jahre der Meister- und Cuptitel ein, die ich als Nachwuchsspieler in Wien im Fernsehen verfolgt habe und ich bin froh, dass ich noch mit einigen Spielern aus dieser Zeit, wie Peter, Didi, Flo, Enis und Richi zusammenspielen konnte. Jetzt möchte ich meinen Teil dazu beitragen um dieses Kapitel der Swans.


Danke und #goDANIgo

Eva Franke