16.02.2019

Knapper Sieg gegen die Dukes

Die Swans Gmunden verteidigen mit einem Sieg gegen die Klosterneuburg Dukes die Tabellenführung. In einem schnellen und attraktiven Basketballspiel steht es bis zum Ende auf des Messers Schneide. Doch die Swans treffen in der entscheidenden Phase die wichtigen Würfe und richtigen Entscheidungen.

Zum Spiel: Spektakulärer Start in das Spitzenspiel der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Fast jeder Wurf landet im Ziel. Sowohl Gmunden als auch die Dukes zeigen sich offensiv sehr variabel. Nach der sehr offensiv geprägten Anfangsphase gewinnt die Verteidigung auf beiden Seiten zunehmend an Stabilität. Speziell bei den Gästen reißt im Angriff der Faden ein wenig. Die Dukes versuchen zwar das Missmatch zwischen Linortner und Bavcic zu forcieren, doch die Help Defense greift unterm Korb meist gut, wodurch es Bavcic zunehmend schwer hat. Die Swans können sich zum Ende des ersten Viertels einen 27:14 Vorsprung erarbeiten.

Klosterneuburg versucht auch im zweiten Viertel immer wieder den Ball schnell nach vorne zu tragen. Die Defense der Swans kann aber meist noch gut reagieren, jedoch tun sich ab und dann Lücken und Räume auf, die Klosterneuburg vor allem vom Dreier gut ausnützen kann. Sukzessive arbeiten sich die Gäste aus Niederösterreich wieder auf 39:32 heran. Gmunden schafft es nicht die Laufwege zu überdecken, bzw. die Drives zum Korb zu stoppen. Nach einem unsportlichen Foul von Friedrich an Bauer kann dieser die Dukes zur Halbzeit wieder auf 47:43 heranführen. 

Klosterneuburg kommt spritziger aus der Kabine und kann die Begegnung zu seinen Gunsten drehen. Vor allem Greimeister ist ein absoluter Aktivposten im Spiel und mit seinen Aktionen, offensiv wie defensiv, maßgeblich am Führungswechsel beteiligt. Die Swans sind immer um die bekannte halbe Sekunde langsamer und so kommen die Dukes des Öfteren zu einfachen Layups und zweiten Chancen am Offensivrebound. Trotzdem lassen sich die Schwäne nicht abschütteln und bleiben immer in Schlagdistanz und gehen ab und zu auch wieder in Führung. Es sind aber die Dukes die mit einer 70:72 Führung in den letzten Spielabschnitt gehen.

Die Gäste wollen offensiv das Tempo hochhalten, während sich Gmunden schwer tut die statische Verteidigung der Niederösterreicher in Bewegung zu bringen. Oftmals sind es Einzelaktionen, die zu Punkten führen. Die Dukes erarbeiten sich viele Punkte durch am Rebound. Brummitt macht die Partie 1:36 vor Schluss mit einem Dreier noch einmal richtig heiß. Nur ein Punkt trennen die beiden Teams. Linortner übernimmt dann; zuerst mit zwei Punkten und dann mit einem Steal. Gmunden lässt sich die Führung dann nicht mehr aus der Hand nehmen und gewinnt knapp mit 91:86. 

Fazit:
Es war ein Spiel mit viel Licht und Schatten. 86 Punkte sind einfach zu viele, da muss die Defense in Zukunft wieder besser werden, denn man kann nicht immer erwarten, dass man selbst über 90 Punkte macht. Allerdings war das ganze Spiel keine wirkliche Defensivschlacht. Auch am Rebound muss man konsequenter die Gegenspieler ausboxen. 10 zugelassene Offensivrebounds können am Ende eines Spiels sehr weh tun.

Man hat aber in der wirklich heißen Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrt und gute Entscheidungen getroffen. Das ist generell die große Stärke in dieser Saison, dass man sich gegen Ende des Spiels nicht aus der Ruhe bringen lässt und einfach das spielt was in den 39 Minuten davor auch schon geklappt hat.

Endstand: 91 : 86 (27:14, 47:43, 70:72) für Gmunden

Beste Werfer:

Gmunden: Murati 27, Friedrich 21, Blazan 14, Brummitt 13, White 7, Murray 5, Draskovic u. Linortner je 2

Klosterneuburg: Hopfgartner 22, Blazevic 13, Bavcic 12, Greimeister u. Miletic je 10, Bauer u. Leydolf je 8, Pettinger 3