14.03.2019

Mühevoller Sieg gegen den BC Vienna

Die Swans Gmunden gewinnen gegen den BC Vienna mit 88:81 und stehen nach 28 Runden punktgleich mit Kapfenberg und Oberwart auf dem dritten Tabellenplatz. Trotz zweier passabler Vorsprünge (+16, 16. und +12 , 26.) müssen die Swans bis zur letzten Minute kämpfen, um die beherzt kämpfenden Wiener zu besiegen.

Zum Spiel: Beide Teams waren zu Beginn bemüht die Partie zu kontrollieren. Es ging sehr viel über diverse Systeme. Es kam aber auch kaum zu Fast-Break Situationen, weil beide Mannschaften wenig Fehler anboten. Die Swans liefen gegen Ende des ersten Viertels vom Dreier heiß und konnten die Wiener durch gute Team-Defense in Bedrängnis bringen. Eine Acht-Sekunden und eine Vierundzwanzig-Sekunden Überschreitung waren die Folge. 

Nach und nach gewannen die Swans immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Vor allem nach Fehlwürfen kam richtig Tempo ins Spiel. Zwischenzeitlich stand es 42:26 (16.). Doch Wien kämpfte sich zurück in die Partie, nutzte die Fehler und Unaufmerksamkeiten der Gastgeber gnadenlos aus und startete in den letzten vier Minuten einen fünfzehn zu zwei Lauf. Zur Halbzeit stand es 44:43.

Das Spiel ging auch in der zweiten Halbzeit genau so weiter. Gmunden kontrollierte die Partie über weite Strecken, machte aber zu viele individuelle Fehler, um hier vorzeitig alles klar zu machen. Wien kämpfte und ging zu Beginn des dritten Viertels sogar in Führung. Dann lässt es Haughton auch noch richtig per Alley-Oop krachen. Allerdings gelang es den Hauptstädtern in dieser Phase des Spiels nicht sich entscheidend abzusetzen bzw. den Vorsprung über mehrere Possesions zu halten.

Im vierten Viertel war Wien wieder knapp dran, die Partie in ihre Richtung zu lenken. Doch dann kam Devin White zurück aufs Feld und brachte wieder etwas Energie in das Spiel der Schwäne. Mit seinen Aktionen, sowohl in der Offense mit vier wichtigen Punkten, als auch in der Defense mit zwei Blocks, konnten sich die Gmundner wieder etwas absetzen und den 88:81 Heimsieg einfahren.

Fazit:
Man hat dieses Spiel gewonnen. Das ist am Ende des Tages das, was zählt. Allerdings zeigt die Mannschaft in dieser Saison immer zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Die beiden letzten Partien könnten nicht unterschiedlicher sein. Im Derby trat man selbstbewusst auf, lies den Gegner nachdem man sich abgesetzt hatte, überhaupt keine Chance, um die Partie noch einmal spannend zu machen. Doch heute hat man Wien mit fehlender Energie und Fehlern immer wieder dazu eingeladen, die Begegnung spannend zu halten. Es wird auch in den nächsten Partien wohl immer die Frage sein, welches Gesicht das Team zeigt. 

Endstand: 88 : 81 (28:21, 44:43, 68:66) für Gmunden

Beste Werfer:

Gmunden: Murati 19, Friedrich 15, Brummitt 12, Klette 11, Linortner 7, Blazan, Murray, Schartmüller u. White je 6

Wien: Detrick 35, Haughton 16, Zadeh 11, Radakovics 10, Gvozden 5, Trmal 4