29.01.2020

Niederlage gegen Skrljevo

Das Spiel gegen den kroatischen Erstligisten begann recht ausgeglichen, auch wenn sich die Swans am Anfang das Leben vor allem mit vielen Eigenfehlern selbst schwer machten. Hinzu kam, dass Enis Murati schon bald mit drei Fouls belastet war und bis zur Halbzeit mit 2 Punkten weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Mitte des zweiten Viertels eine der stärkeren Phasen von Gmunden. Nach einem 9 Punkte Rückstand (29:20, 13.) kamen die Swans besser ins Spiel und holten sich zwei Minuten später, nach einem 11-0 Run, einen ersten kleinen Vorsprung (29:31, 15.). In der Folge blieb die Partie ausgeglichen, erst mit einem Dreier 25 Sekunden vor der Halbzeitsirene setzten sich die Kroaten mit 5 Punkten (46:41) wieder etwas ab.

Skrljevo startete mit einem 7:0 Run ins dritte Viertel, doch die Swans konnten anfangs noch mit 4 Punkten dagegenhalten. Es sollten jedoch die einzigen Punkte bis zur 27. Spielminute bleiben. Bei Gmunden lief in dieser Phase offensiv überhaupt nichts mehr und Skrljevo setzte sich bis auf +22 Punkte (75:53) zur Viertelpause ab. Die Swans gaben aber noch nicht auf und nun traf das kroatische Team nichts mehr. Gmunden fand wieder in einen Spielrhythmus und kam nach einem 18-3 Run wieder auf -7 Punkte (78:71, 35.) heran. Zu diesem Zeitpunkt fing sich das Team aus Skrljevo wieder und konnte die Führung wieder auf +13 Punkte ausbauen (84:71, 38.). In der letzten Spielsekunde bekamen die Swans noch die Chance den Rückstand mit 10 Punkten in Grenzen zu halten, doch nach einem unnötigen Turnover gelang den Kroaten noch ein schneller Korb zum 90:76 Endstand.

Fazit:
In der ersten Halbzeit waren es die Eigenfehler der Gmundner und die vielen zweiten Chancen für Skrljevo nach Offensiv-Rebounds, die den Swans das Leben schwer machten. Die Kroaten waren generell am Rebound heute körperlich zu überlegen (34-26) und auch aus den Fehlern der Swans zogen sie immer wieder ihre Vorteile. Im dritten Abschnitt traf Gmunden halt gar nicht, zudem konnte man das gewohnt schnelle Spiel nie richtig einsetzen, während Skrljevo 23 Fastbreak-Punkte verbuchen konnte. Am Ende verpatzte man leider die Chance den Rückstand in Grenzen zu halten. Am nächsten Mittwoch wird es im Rückspiel dadurch sicher schwer werden, wenn auch nicht unmöglich.

Endstand: 90 : 76 (23:20, 46:41, 75:53) für Skrljevo

Für Gmunden: Friedrich 15, Barton 13, Blazan 12, Murati 11, Ogunyemi 10, Loveridge 6, Güttl 5, Schartmüller 4

Für Skrljevo: Slavica 21, Mandic 17, Robertson 16, Dorris 13, Boban 11, Batur 6, Vrkic 5, Vucic 1

Anton Mirolybov, Headcoach der Swans zum Spiel: „Das schlechte dritte Viertel hat uns heute diese Partie gekostet. Sie haben körperlich wirklich sehr stark gespielt, das hat uns, wie auch die Turnover, sehr weh getan, weil ihnen dadurch leichte Punkte gelungen sind! 14 Punkte sind nicht zu viel für die nächste Woche, aber wir brauchen gute 40 Minuten und großartige Heimfans hinter uns.“