14.02.2019

Spielbericht Basket Flames

Basket Flames – Basket Swans Gmunden 84:95 (12:28, 37:54, 56:68)

Das Spiel beginnt mit 2 Steals der Swans und einer schnellen 4:0 Führung durch White und Murati. Die Flames nehmen daraufhin nach 33 Sekunden die erste Auszeit. Das hilft zwar kurzfristig, auch weil White nach 3 Minuten bereits 2 Fouls kassiert hat und Vay mit 3 verwandelten Freiwürfen zum 5:5 ausgleichen kann. Als dann wenig später Friedrich einen weiteren Steal verbucht, anschließend unsportlich gefoult wird, beide Freiwürfe verwandelt und aus dem folgenden Ballbesitz auch noch einen Dreier erzielt, führen die Swans 10:5. In den nächsten Minuten agieren die Swans wie aus einem Guss, kommen mit vielen schönen Aktionen bis auf 23:5 weg (das auch ohne White, der mittlerweile sein drittes Foul kassiert hat und für den Rest der Halbzeit auf der Bank Platz nimmt). Am Ende des Viertels können die Wiener dann doch ein wenig dagegenhalten, in Summe aber ein sehr ansehnlicher Auftritt der Gmundner.

Im zweiten Viertel spielen die Swans weiterhin auf recht gutem Niveau, sind aber nicht mehr ganz so konzentriert. Vorerst kann man aber den Vorsprung bis auf 40:20 ausbauen, ein paar Fehler schleichen sich aber auch da schon ein. Als dann Vay von Blazan unsportlich gefoult wird, das and-1 zum 40:25, setzen die Flames zu einem 12:0 Run an, der auch durch ein Swans-Timeout nicht gestoppt werden kann. Brummitt und Murati per Dreier beenden aber den Spuk, nochmals Brummitt und Murray mit 2 erfolgreichen Aktionen, darunter ein spektakuläres Dunking nach Steal, stellen wieder auf 51:32. Die letzte Minute gehört Vay, der noch 5 Punkte erzielt, aber auch Linortner kann mit einem Dreier reüssieren.

Im dritten Viertel plätschert das Spiel einige Minuten so dahin, die Swans verwalten den Vorsprung, die Flames stemmen sich ambitioniert dagegen. Die Swans führen zumeist mit 15 Punkten Vorsprung, treffen aber viele offene Würfe nicht und kassieren defensiv viel zu viele Offensivrebounds der Flames. Auch der letzte Korb in diesem Viertel resultiert aus einem Offensivrebound, Misamgumukini verkürzt auf 56:68.

Zu Beginn des letzten Viertels können Brummitt und White den Vorsprung rasch wieder auf 72:56 ausbauen und nach einem Friedrich Steal gelingt Linortner aus dem folgenden Fastbreak ein Dreier zum 75:56. Bis 85:69 verwalten die Swans den Vorsprung weiterhin, allerdings treffen die Wiener in dieser Phase etliche Dreier. Als es knapp 3 Minuten vor dem Ende 88:73 steht (in dieser Phase ist vor allem Brummitt ein Korbgarant), scheint das die endgültige Entscheidung. Dann begeht White sein 5. Foul, Vay trifft alle 3 Freiwürfe und das ist der Beginn einer aggressiven Schlussphase der Flames: Die Refs lassen nun auch einiges durchgehen, die Flames kommen bis auf 90:82 heran, haben in dieser Phase sogar noch eine Wurfmöglichkeit, aber Vay trifft den Dreier nicht. Blazan mit 2 Freiwürfen und Brummitt mit einem and-1 machen aber dann doch alles klar.

Fazit:
Solange man konzentriert zu Werke ging, waren die Swans klar überlegen. Dann begann man aber beim Außenwurf zu schwächeln, dazu noch einige Fehler beim Rebound und die unverdrossen kämpfenden Flames witterten nochmals ihre Chance. Die gab’s zwar dann nicht wirklich, die zweite Halbzeit war allerdings aus Swans-Sicht wahrlich keine Offenbarung und man konnte sich vorstellen, wie Traiskirchen (damals noch mit Rados und Brcina) in der engen Mollardgasse verlieren konnte.

Unterm Strich zählt aber nur das Ergebnis, es war der dritte aufeinanderfolgende Auswärtssieg, das erste Saisonziel ist mit dem Erreichen des Cup-Final-4 erreicht.

Statistik:
Brummitt 25, 10 Rebounds, Friedrich 17 Punkte, 8 Assists, 3 Steals, 6 Rebounds, Linortner 14 (4 von 5 Dreier), 6 Rebounds, Murati 14 Punkte, 4 Assists, 4 Rebounds, 2 Steals, Murray 7 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists, White 5 Punkte, 4 Rebounds, 2 Steals, Blazan 5 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists, Schartmüller 4 Punkte, Draskovic 4 Punkte.
Insgesamt 10 Turnover aber auch 10 Steals, Wurfquote 46% vom Zweier, 43% vom Dreier.

Für die Flames: Vay 23, Alturban 16, Misangumukini 10, Soldo 10, Memcic 8, Stadelmann 8, Diessner 4, Rohrböck 3, Wonisch 2.