08.04.2018

Spielbericht Oberwart

Oberwart Gunners – Swans Gmunden 66:61 (19:20, 28:37, 46:50)

Die Swans erwischen den besseren Start, führen durch Murati 5:0. Seagears und Gregg können für die Gunners erstmals anschreiben, Poljak verkürzt nach einem Swans-Turnover auf 6:7.

Wieder ist es Murati, der für die Swans performt und Gaidys setzt mit einem Dreier zum 12:8 eins drauf. Allerdings macht ihm dies Poljak auf der anderen Seite gleich nach, Wesby stellt nach Offensivrebound auf 14:11. Seagears kann mit einem Dreier ausgleichen, Wesby bringt die Swans wieder auf 16:14. Aber Seagears ist jetzt heiß, trifft den nächsten Dreier zur ersten Gunners Führung. Klette, Blazevic und nochmals Klette sorgen dann für den Viertelendstand.

Knappe 3 Minuten sind vergangen, ehe Friedrich per Dreier die Wurfflaute beider Teams beendet. Vorher gab‘s Turnover, Fehlwürfe hüben wie drüben. Oberwart bleibt in der Folge weiter fehlerhaft, Rountree und Mitchell (3-er) bauen für die Swans auf 28:21 aus. Als dann Murati mit einem weiten Dreier auf 32:23 stellt, scheinen die Swans die Partie ganz sicher in Griff zu haben. Postwendend wird man aber fehlerhaft, Szkutta und Wolf per Dreier verkürzen auf 32:28. Friedrich mit 2 Freiwürfen und nach einem fruchtlosen Oberwart Timeout (Fehlwurf Wolf) Wesby im letzten Angriff per Dreier sorgen doch noch für eine relativ klare Swans-Pausenführung.

Auch nach dem Wechsel bestimmen die Swans vorerst das Geschehen: Wesby stellt per and-1 auf 41:31, wenig später versenkt Blazan einen Dreier zum 44:33. 2 Murati-Freiwürfe sorgen fürs 46:35, ehe wiederum eine schwache Phase der Swans beginnt, in der vor allem Gregg Oberwart im Spiel hält. Bis auf 48:43 kommen die Gunners heran, ehe Mitchell mit 2 Freiwürfen auf 50:43 erhöht. Klette verhaut dann 2 weitere Freiwürfe, Oberwart kommt durch Poljak und einen Tipp-Dunk von Gregg auf 46:50 heran.

Zu Beginn des Schlussviertels ist es vorerst Rountree, der für die Swans die Akzente setzt: 2 Blocks führen zu ebenso vielen Fastbreaks und zu einer 54:47 Führung der Swans. Auch ein Oberwart-Timeout bringt keine Änderung, Rountree stellt nach Steal per Dunking auf 56:49. Aber dann beginnt eine Katastrophenphase der Swans: Man verliert einen Rebound um den anderen, in der Offense wird nur mehr aus der Dreipunktedistanz geschleudert und Oberwart kämpft sich Punkt um Punkt heran: 3 Minuten vor dem Ende gelingt Seagears per and-1 der Ausgleich, er und Gregg stellen in der Folge sogar auf 62:56, ehe Murati diesen 13:0 Run in der Schlussminute mit einem Dreier beenden kann. Aber das war nur mehr Resultatskosmetik, Oberwart lässt sich den Sieg nun nicht mehr nehmen. 

Fazit:
Es war ein klassischer Selbstfaller der Swans: 34 Minuten exekutierte man mehr oder weniger gut, spielte als Mannschaft geschlossen, dann verfiel man nur noch in Einzelaktionen und gab ein dominiertes Spiel aus der Hand. Es war insgesamt ein schlechtes Spiel, das von noch schlechteren Wurfleistungen geprägt war (die Swans trafen insgesamt nur 32% der Würfe!!). Aber Oberwart wollte den Sieg am Ende offensichtlich mehr, hatte auch individuell die besseren Akteure (Gregg). 

Punkte:

Murati 14, Wesby 10, Blazan 9, Friedrich 7, Klette 6, Rountree 6, Mitchell 5, Gaidys 4;

Gregg 20, Seagears 18, Poljak 13, Wolf 6, Szkutta 4, White 3, Blazevic 2, Käferle 1