23.09.2019

Spielbericht Supercup

Kapfenberg Bulls – Basket Swans Gmunden 68:60 (16:19, 30:30, 44:40)

Die Bulls starten überfallsartig, führen durch Atwood und Jones sowie einem Braxton Dunking sofort 8:1. Murati und Blazan beginnen für die Swans zu scoren und Güttl verkürzt mit einem Dreier auf 8:10. Er ist es auch, der nach einem Fastbreak auf 10:10 ausgleicht und als Loveridge bei seinem ersten Auftritt gleich einen Dreier zum 13:10 versenkt, hat sich das Spiel völlig verändert. Kapfenberg trifft nun defacto nichts, die Swans arbeiten defensiv gut und offensiv sorgen Blazan und Murati für eine 19:14 Führung. Einzig Sarlija können die Gmundner unterm Korb nicht kontrollieren, der scort auch zum Viertelstand von 19:16.

Das zweite Viertel wird dann zwar beidseits sehr intensiv geführt, die Trefferquoten sind aber mehr als überschaubar. Güttl kann nach einem unsportlichen Foul an ihm zwar einen Freiwurf verwerten, die gute Offensivchance verwirft aber Ogunyemi. Die Swans begehen jetzt viele technische Fehler, dazu ist Kapfenberg rasch im Foulbonus, kommt sukzessive heran und geht durch Braxton auch 21:20 in Front. Blazan und Ogunyemi (kann nach einem Offensivrebound endlich erstmals für die Swans anschreiben) bringen die Gmundner aber wieder 24:21 voran, Jones verkürzt per Dunking auf 24:23. Blazan nutzt einen schön herausgespielten offenen Dreier zum 27:23, aber Kapfenberg ist jetzt sehr aggressiv, gleicht postwendend wieder aus. Güttl mit gutem Zug zum Korb und Loveridge mit einem Freiwurf zum 30:27 bringen die Swans wieder in Front, aber Vujosevic, der bis dahin rein gar nichts trifft, sorgt mit 2 Freiwürfen fürs 30:29, wenig später kann Jones auf 30:30 ausgleichen, das ist auch der Pausenstand.

Das dritte Viertel beginnt mit einem Murati-Steal, der zum 32:30 verwertet. Es folgen beidseits jeweils 2 Turnover und insgesamt 6 Fehlwürfe, ehe Braxton per Dunking aus einem Fastbreak der Ausgleich gelingt. Ogunyemi kontert aus 5 Meter und nach einem Offensivfoul von Braxton kann Murati nur durch ein weiteres Foul gestoppt werden, trifft beide Freiwürfe zum 36:32. Schrittwieser verwirft den nächsten offenen Dreier, im Gegenzug ist es Ogunyemi, der fürs 38:32 sorgt, das zieht ein lautstarkes Timeout der Bulls nach sich. ?Und dieses zeigt leider Wirkung, denn Kapfenberg spielt mehr über Inside, kommt so durch ein and-1 von Atwood und Sarlija zur erneuten 39:38 Führung. Die Swans können 5 Minuten einfach nicht scoren, auch ein zwischenzeitliches Timeout ändert nichts an einem 12:0 Run der Bulls, der letztlich vorentscheidend sein sollte. Erst Murati kann diesen kurz vor der Viertelpause mit einem Halbdistanzwurf zum 40:44 stoppen, aber die Bulls haben nun Oberwasser.

Im letzten Spielabschnitt schwinden bei den Gmundnern zusehends die Kräfte, Atwood und Sarlija bauen auf 48:40 aus. Güttl lässt mit einem schönen Korb nochmals hoffen, aber als Jones mit der Shotclock aus mehr als 7 Metern zum 51:42 trifft, ist das der Money-Shot. Der Bulls Vorsprung pendelt nun zwischen 8 und 12 Punkten, die Swans kommen aber nie mehr in echte Schlagdistanz.

Fazit:
Kapfenberg hatte vor allem unterm Korb erhebliche Vorteile, gewann das Reboundduell und machte aus etlichen zweiten Chancen wichtige Punkte. Bei den Swans merkte man deutlich, dass man mehr als 2 Wochen weniger lange im Training steht, die Offensive wurde mit Fortdauer des Spieles schlampiger, dazu kamen viele einfache Ballverluste (Ogunyemi). Letztlich wurde es der erwartet klare Erfolg der Kapfenberg, aber immerhin konnten die Swans 25 Minuten mehr als dagegenhalten.

Punkte: Murati 13, Güttl 12, Blazan 11, Ogunyemi 11, Loveridge 7, Friedrich 6, Linortner und Schartmüller ohne Scoring.

Für die Bulls: Sarlija 13, Vujosevic 12 (wurde zum MVP gewählt), Atwood 11, Braxton, Jones und Gumbs je 10, Hahn 2