20.04.2018

Spielbericht Traiskirchen

Arkadia Traiskirchen Lions – Basket Swans Gmunden 76:74 (22:20, 41:41,59:62)

Die Swans (ohne Mitchell, dafür können alle anderen blessierten Spieler eingesetzt werden) beginnen bärenstark: Durch Körbe von Murati, Friedrich und 2 Dreier von Gaidys und Linortner führt man nach kurzer Zeit 10:2, was ein erstes Timeout der Lions nach sich zieht.

Die kommen dann durch 2 Dreier von Ray rasch in Schlagdistanz, noch einmal antwortet Gaidys wiederum von der Dreierlinie. Aber auch Danek und Güttl treffen von Downtown, damit steht es Mitte des Viertels 13:13. Dann ein Offensivfoul von Gaidys (völliger Fehlpfiff), der Traiskirchen die erste Chance zur Führung gibt, Trmal verwirft aber. Linortner kann nach schönem Teamplay auf 15:13 stellen, aber Güttl versenkt im Gegenzug seinen nächsten Dreier, das ist dann die erste Führung der Lions. Die Swans sind nun offensiv nicht mehr effizient, lassen einige Chancen liegen (Rountree), Trmal und Brkic bringen Traiskirchen auf 20:15 weg. Murati bricht dann die Blockade, aber Ray stellt im Gegenzug auf 22:17. Murati kann mit der Shotclock seinen ersten Dreier zum 22:20 versenken.

Brkic scort zu Beginn des 2. Viertels sofort zum 24:20, aber Friedrich scort per Dreier zum 24:23. Nach einem Lions Fehlwurf ist es Klette, der die Swans wieder in Führung wirft, in der Folge wechselt die Führung mit jedem Angriff. Wesby sorgt mit einem Dreier bei seinem ersten Kurzeinsatz fürs 30:28, Güttl schafft sofort den Ausgleich. Klette, Güttl und Schartmüller stellen auf 34:32, dann vergeben die Swans einige Chancen, sich abzusetzen, aber auch Traiskirchen kann nur ausgleichen. Bis zum Ende des Viertels wechselt die Führung noch etliche Male, den Schlusspunkt setzt Gaidys mit einem verwandelten Freiwurf zum 41:41.

Herausragend in dieser ersten Halbzeit die Turnover der Swans: Ganze 2 stehen da zu Buche, Traiskirchen hat auch wenige, aber immerhin 7.

Das dritte Viertel beginnt mit einem Murati-Dreier, das Spiel wird nun deutlich härter und etliche Spieler bekommen schon bald Foulprobleme (Güttl, Gaidys). Ray verkürzt auf 44:43 und nach einem Turnover der Swans ist es Danek, der per Dreier für die erneute Lions-Führung sorgt. Bis 50:50 geht’s nun ausgeglichen dahin, ehe Rountree den nächsten Swans-Dreier versenkt, Klette mit 2 Freiwürfen und Murati mit dem nächsten Dreier bauen auf 58:54 aus. Trotz Timeout ist das Offensivspiel der Lions nun nicht sehr effektiv, aber auch die Swans lassen viele Chancen liegen, darunter 2 Freiwürfe von Schartmüller. Ray bringt die Lions wieder auf 58:56 heran, Klette die Swans mit Freiwürfen auf 60:56 weg, wenig später sogar durch einen Fastbreak auf 62:56. Dann ein technisches Foul gegen Blazan (weil er die Hand ins Gesicht eines Lions – Werfers hält), Ray verwertet zum 62:57 und aus der Offense macht Güttl das 62:59.

Der vierte Spielabschnitt beginnt mit 2 Klette – Körben zum 66:59. Bei Sky fällt nun kurzfristig die Übertragung aus, aber auch bei den Swans scheint man den Stecker gezogen zu haben. Denn es folgen bittere 2 Minuten, zuerst holen die Lions zum 66:64 auf (1 Dreier von Andjelkovic per Brett), ehe Rountree nochmals per Tipp-in auf 68:64 ausbaut. Dann die vielleicht vorentscheidende Szene: Die Swans verteidigen gut, zwingen Traiskirchen 1 Sekunde vor Ablauf der Shotclock zu einem Notwurf von Danek, aber Gaidys begeht ein wirklich dummes Foul. Als Draufgabe bekommt er noch ein technisches Foul wegen Reklamieren aufgebrummt, das ist gleichzeitig auch sein 5. Danek verwertet alle 3 Freiwürfe und Ray auch den Freiwurf fürs technische, im folgenden Angriff können die Lions aber keinen Abschluss innerhalb der 24 Sekunden zustande bringen. Klette bringt die Swans nochmals in Front, Trmal gleicht aus. Wieder ist es Klette, der für die Swans zum 72:70 scort, Trmal verwirft im Gegenzug, Murati wird gefoult und trifft beide Freiwürfe zum 74:70. 2 Minuten vor dem Ende ein Steal von Friedrich, aber Klette verwirft die Offense. Trmal trifft dann doch noch vom Dreier, nur noch 74:73. Den folgenden Angriff versemmeln die Swans, am Rebound gibt’s zwar noch ein Getümmel, es wird zuerst auf Ballbesitz Swans entschieden, ehe nach Videobeweis doch noch Traiskirchen den Ball zugesprochen bekommt (es war allerdings eine richtige Entscheidung). Ray nimmt die Angelegenheit in die Hand, trifft eiskalt einen Dreier zum 76:74 für die Lions. Auszeit Swans, Klette bekommt den Ball an der Baseline und der zuvor überragende Swan begeht einen Turnover! Trmal verwirft aber im Gegenzug, die Swans haben nochmals die Chance zum Ausgleich, Klette trifft nicht, aber Rountree hat den Offensivrebound – es geht noch 9 Sekunden. Rountree erhält an der Dreierlinie den Ball, aber er trifft nicht. Aus, Ende

Fazit: Es waren Kleinigkeiten, die dieses Spiel entschieden: Zum einen hatten die Traiskirchner am Ende einfach mehr Offensivoptionen als die Swans, vielleicht auch etwas Glück. Zum anderen hätten die Swans das Spiel schon vorher in trockene Tücher bringen können, aber man verabsäumte es mehrmals, kleine Vorsprünge auszubauen bzw. zu verwalten. Und aus der anfänglichen Reboundüberlegenheit wurde eine Unterlegenheit, im letzten Viertel erlaubte man den Lions nach guter Defense mehrere zweite Chancen, die sie auch teilweise nutzten. Schade, es war eine große Chance da, die Lions zu besiegen.

Punkte für die Swans: Murati 21, Klette 18, Friedrich 9, Gaidys 7, Linortner 7, Rountree 5, Wesby 3, Schartmüller, Blazan je 2. 

Für Traiskirchen: Ray 20, Trmal 15, Danek 14, Güttl 12, Brkic 8, Andjelkovic 5, Suljanovic 2