03.12.2017

Swans gelingt weiterer Sieg

Die Swans Gmunden behalten auch gegen die Dukes aus Klosterneuburg ihre weiße Heimweste und bleiben damit auch weiterhin an der Tabellenspitze.

Zum Spiel: Die Gäste müssen weiterhin auf Predrag Miletic verzichten, die Swans können komplett in die Begegnung gehen. Zu Beginn des Spieles ist Offensive Trumpf, nach sechs Minuten halten wir bei bereits je drei erfogreichen Dreipunktewürfen und einem Stand von 14:14. Bis dahin gibt es übrigens keine einzige Gmundner Führung. Die folgt mit dem 16:14 in der siebten Minute und wird bis zur ersten Klosterneuburger Auszeit in der neunten Minute auf 24:18 ausgebaut. Danach folgt nur noch ein Dreier von Jurica Blazevic zum Viertelendstand. Nach Wiederbeginn erhöhen die Schwäne zunächst auf 27:21 (12.) ehe vier punktelose Minuten der Hausherren erfolgen - und ein Timeout beim Stand von 27:26 (16.). Das kann aber nicht verhindern, dass sich die Gäste die Führung zurückholen und mit einem 36:33-Vorsprung in die Kabinen gehen.

Nach Wiederbeginn laufen die Schwäne diesem Rückstand lange Zeit nach, schließlich schaffen sie es dann in der 28. Minute, die Nase wieder vorne zu haben (48:47). Nun bleibt es spannend - und die Foulsituation wird immer mehr zum Thema: Nach drei Viertel haben schon ein Gmundner (Povilas Gaidys) und drei Klosterneuburger (Lennart Burgemeister, Edin Bavcic und Jurica Blazevic) je vier Stück auf dem Konto. In den Schlussabschnitt geht es mit einem Unentschieden, 56:56. Das hält aber nicht lange, die Hausherren starten mit einem 7:0 und in der 33. Minute gibt es ein Klosterneuburger Timeout. Das bringt aber keine Wende, die Schwäne können ihren Vorsprung halten und in der 37. Minute müssen mit Blazevic und Burgemeister zwei Dukes innerhalb weniger Sekunden das Spielfeld mit fünf Fouls verlassen. In der 38. Minute schaffen die Swans dann ihre erste zweistellige Führung - und es gibt eine weitere Auszeit der Gäste. Auch die kann den Ausgang des Spitzenspiels aber nicht mehr beeinflussen, am Ende heißt es 78:68 für Gmunden - und die Schwäne können sich damit für ihre bisher einzige Saisonniederlage revanchieren und haben mit ihrem achten Sieg in Folge nun jeden möglichen Gegner in der Liga in Folge geschlagen. 

Fazit:
Wieder ist die erste Halbzeit nicht das Gelbe vom Ei, wobei es zu Beginn des zweiten Viertels schon danach ausgeschaut hatte, als ob man das Spiel unter Kontrolle bekommen würde. Aber dann wurde vor allem in der Offensive zu viel von außen versucht – und zum Beispiel aus der Zweipunktedistanz nur zweimal bei zehn Versuchen getroffen. Dazu eine schlechte Freiwurfbilanz (3 von 7) und eine deutliche Unterlegenheit am Rebound – das ergibt dann einen Pausenrückstand.

Aber es gibt ja auch noch eine zweite Halbzeit – und die ist derzeit die der Schwäne. Die besten Beispiele dafür: Unsere Innenspieler Tilo Klette und Povilas Gaidys. Während sie in der ersten Halbzeit gemeinsam gerade einmal drei Punkte und vier Rebounds zusammenbrachten, waren es in Hälfte zwei 15 Punkte und 8 Rebounds. Apropos Rebounds: Da änderte sich das Verhältnis von 15:22 auf 29:17 – das spricht alles für die Kondition der Schwäne, bekanntlich eine nicht ganz unwichtige Voraussetzung dafür, um in den entscheidenden Phasen der Saison  um die Titel mitzureden ….

Endstand: 78 : 68 (24:21, 33:36, 56:56) für Gmunden

Für Gmunden: Murati 21, Blazan u. Klette je 11, Mitchell 8, Friedrich u. Gaidys je 7, Linortner 6, Wesby 5, Schartmüller 2

Für Klosterneuburg: Bavcic 23, Vay 20, Blazevic u. Burgemeister je 8, Bauer 3, Bas, Kilic u. Pettinger je 2