04.02.2018

Swans gewinnen deutlich gegen die Gunners

Nach den letzten schwachen Auftritten der Swans gab es heute endlich die erhoffte (und vom Trainerstab erwartete) Reaktion der Mannschaft gegen Oberwart.

Von Beginn weg entwickelt sich eine muntere aber auch hektische Begegnung - zunächst mit leichten Vorteilen für die Swans, die nach drei Minuten mit 11:7 voranliegen. Nach einem 6:0-Lauf der Gäste gibt es die erste Gmundner Auszeit (4.), danach sind wieder die Schwäne am Drücker und liegen bei der ersten Oberwarter Timout mit 23:20 voran (8.). Mit drei Zählern Differenz geht es auch in die erste Pause. Nach Wiederbeginn agieren die Hausherren vor allem in der Defensive wesentlich konzentrierter und spielen sich so rasch einen zweistelligen Vorsprung heraus (37:26, 14.). Nach der zweiten Gunners-Auszeit können die Swans noch einen draufsetzen und erhöhen auf 42:26 (16.). Danach findet Oberwart wieder besser ins Spiel, für mehr als eine Verkürzung des Rückstandes bis zur Halbzeitpause um zwei Punkte reicht es aber nicht.

Die zweite Halbzeit beginnt mit sieben Gmundner Punkten in Folge - und einer schnellen Oberwarter Auszeit in der 22. Minute. Nach dem 62:39 in der 23. Minute gibt es zunächst einen 6:0-Lauf der Gunners zum 62:45 (27.), gefolgt von elf Swans-Punkten in Folge zum 73:45 (27.). Mit einem Timeout können die Burgenländer diesen Run stoppen, für eine Wende im Spiel reicht es aber nicht, vor dem Schlussabschnitt liegen sie noch immer mit 26 Punkten zurück. Die Begegnung ist damit entschieden, im vierten Viertel tut sich nicht mehr viel - die Fans bekommen auf beiden Seiten noch schöne offensive Spielzüge zu sehen und können am Ende einen deutlichen 101:75-Erfolg der Schwäne feiern.

Fazit:
Die Swans starten in das erste Viertel heute zwar engagiert und mit einer viel besseren Körpersprache als zuletzt, trotzdem gibt es noch immer zu viele Löcher in der Verteidigung – vor allem von Teamdefense ist bis dahin relativ wenig zu sehen.

Dass es auch anders geht zeigt die Mannschaft dann bereits im zweiten Viertel – da wird erstmals seit langer Zeit auch in der Verteidigung wieder so richtig Gas gegeben. Und wenn man dem Gegner in mehr als sechs Minuten nur zwei Punkte erlaubt, macht das die ganze Angelegenheit gleich viel einfacher, so konnte man sich bis zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von 42:26 herausspielen, der im gesamten weiteren Spielverlauf nicht mehr gefährdet war.

Was hat noch geholfen? Eine relativ ausgewogenen Offensive mit sechs Spielern im zweistelligen Bereich, ein Enis Murati, dessen Formkurve wieder nach oben zu zeigen scheint, die Rückkehr von Daniel Friedrich, der beim ersten Spiel nach der Verletzungspause gleich wieder groß aufzeigte und Neuverpflichtung Aaron Rountree, dessen Statistiken (11 Punkte, 7 Rebounds, 6 Steals, 5 Assists) sich wieder sehen lassen können.

Endstand: 101 : 75 (27:24, 51:37, 77:51) für Gmunden

Für Gmunden: Murati 21, Friedrich 20, Gaidys u. Klette je 13, Rountree 11, Blazan 10, Wesby 7, Buchegger 3, Linortner 2, Mitchell 1

Für Oberwart: Gregg 21, Wolf 17, Blazevic u. White je 10, Dabney 8, Poljak 3, Käferle, Schuecker u. Szkutta je 2