03.06.2018

Swans gewinnen Finalspiel #3

Die Swans gewinnen das dritte Finalspiel und liegen somit in der Serie 2:1 vorne.

Zum Spiel: 

Von Beginn weg ein hochintensives Finalspiel, in dem sich im ersten Viertel niemand einen entscheidenden Vorteil erspielen kann. Die Bulls liegen einmal mit drei Punkten voran (5:8., 3.), die Swans mehrmals mit vier, zuletzt auch durch einen Daniel-Friedrich-Buzzer-Beater. Und ein Spieler der Gäste, Milan Stegnjaic, hat bereits Foulprobleme, nach dem ersten Abschnitt stehen bei ihm schon drei Vergehen zu Buche.

Das zweite Viertel beginnt mit einem Vier-Punkte-Spiel durch Alex Wesby, die daraus resultierende Führung um acht Zähler hält, aber nur bis zur 15. Minute, da gleichen die Bulls zum 33:33 aus. Es folgt ein Timeout der Swans und eine Kapfenberger 35:33-Führung (16.). Nun ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis zur Halbzeit gibt es noch drei Führungswechsel, der letzte bringt die 38:37-Pausenführung für die Bullen. An der "Foulfront" hat Aaron Rountree mit Milan Stegnjaic gleichgezogen, bei den anderen Spielern ist diesbezüglich noch alles im grünen Bereich.

Den besseren Start in die zweite Hälfte haben die Bullen, die mit 45:40 ihre höchste Führung herausspielen (22.). Die Schwäne schlagen aber mit einem 8:0-Lauf zurück und sorgen so für eine Auszeit der Gäste in der 25. Minute. Die wendet die Begegnung wieder einmal, in der 27. Minute liegen die Steirer nämlich erneut mit fünf voran (49:54), bis zur letzten Pause können die Swans noch um zwei Punkte verkürzen. 

Im vierten Viertel stellen die Swans auf Zone-Verteidigung um - und treffen vorne gut. Damit können sie für den nächsten Führungswechsel sorgen und die Bulls beim Stand von 61:56 zum Timeout zwingen (33.). Die Hausherren bleiben nun beharrlich bei ihrer Verteidigung und die Gäste wissen damit nicht wirklich etwas anzufangen. Außerdem müssen zwei ihrer Innenspieler - Milan Stegnjaic und Jozo Rados - in dieser Phase das Spiel mit ihrem fünften Foul verlassen. So liegt Gmunden bei der nächsten Kapfenberger Auszeit 85 Sekunden vor Spielende schon mit 74:66 voran. Ein Dreier der Bullen und ein Ballverlust der Schwäne gibt den Gästen noch einmal kurz Hoffnung. Aber in der Schlussminute bleiben sie ohne Erfolg und Gmunden verwandelt noch vier Freiwürfe zum 78:69-Sieg und der 2:1-Führung in der Serie.

 

Fazit:

Was für ein Spiel und was für eine Lautstärke in der Halle!

Die einzige wirkliche Schwächephase der Swans gab es in der Mitte des dritten Viertels, als die Mannschaft für kurze Zeit müder wirkte als der Gegner. Da spielte man dann in der Offensive zu überhastet und unstrukturiert und war das einzige Mal in Gefahr, in einen größeren Rückstand zu geraten. Aber mit einigen Spielerwechseln wurde es besser – vor allem, da kurz danach auch die Bulls müde wurden – und man ab diesem Zeitpunkt bis zum Spielende dann den Eindruck hatte, dass unsere Mannschaft frischer ist.

Und im vierten Viertel kam dann wieder die „Geheimwaffe Zone“ zum Einsatz, die die Bulls wieder nicht knacken konnten. So stand am Ende der bisher deutlichste Sieg in dieser Finalserie. Und am Wichtigsten: Der Heimvorteil bleibt in Gmunden und kann am Mittwoch gleich wieder verteidigt werden!

 

Endstand: 78 : 69 (23:19, 37:38, 53:56) für Gmunden

 

Beste Werfer:

Für Gmunden: Enis Murati (20 Pkt.), Daniel Friedrich (17 Pkt.), Alex Wesby (11 Pkt.), Toni Blazan (9 Pkt.), Tilo Klette (8 Pkt.), Povilas Gaidys (6 Pkt.), Aaron Rountree (4 Pkt.), Matthias Linortner (2 Pkt.) und Adrian Mitchell (1 Pkt.)

Für Kapfenberg: Bogic Vujosevic (22 Pkt.), Jozo Rados (16 Pkt.), Kareem Jamar (10 Pkt.), Milan Stegnjaic (9 Pkt.), Marck Coffin (6 Pkt.), Tobias Schrittwieser (3 Pkt.), Filip Krämer (2 Pkt.) und Brian Oliver (1 Pkt.)