03.05.2018

Swans gewinnen Spiel 1 gegen Dukes

Die Swans können Spiel 1 der Viertelfinalserie für sich entscheiden. Es war das erwartet schwere Spiel auf Augenhöhe, in dem erst ein 12-0 Run Mitte des letzten Viertels die Vorentscheidung für Gmunden bringt.

Zum Spiel: Beide Teams können komplett in die Play-Offs gehen, den besseren Start haben die Gäste, die nach zwei Minuten mit 5:0 voranliegen. Dann kommen die Swans immer besser auf Touren, holen in der 5. Minute erstmals die Führung (8:7) und liegen nach einem Viertel mit fünf Punkten voran (17:12). Im zweiten Viertel gibt es beim Stand von 19:12 ein Timeout der Dukes (11.), dem sie sechs Punkte in Serie folgen lassen. Es folgt eine Auszeit der Hausherren (13.), die ebenso danach sechs unbeantwortete Punkte machen können - damit gibt es nach 15. Minuten wieder eine Gmundner 7-Punkte-Führung (25:18). Mit dieser Differenz geht es schließlich auch in die Kabinen (36:29).

Nach Wiederbeginn ist nur eine Mannschaft hellwach, und zwar die der Gäste: Bis zur 24. Minute erzielen sie zwölf Punkte und lassen auf der anderen Seite nur drei zu. Das ergibt die höchste Dukes-Führung von 43:39. In der 26. Minute können die Swans aber wieder ausgleichen (47:47) und in der 28. erneut in Führung gehen (50:49). Dieser Vorsprung wird bis zur letzten Viertelpause auf 56:51 ausgebaut. Auch der Beginn es Schlussabschnitts gehört Klosterneuburg, das sich in der 34. Minute ein letztes Mal die Führung holt (56:58). Darauf können die Schwäne mit einem 12:0-Lauf antworten, das 68:58 nach 36. Minuten ist die Vorentscheidung. Näher als auf sechs Punkte (68:62, 37.) kommen die Gäste nicht mehr heran und die Swans feiern einen wichtigen Auftakterfolg in einer lange Zeit ausgeglichenen Begegnung.

Fazit:
Wie erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, in dem heute Aaron Rountree (4 von 6 vom Dreier, fünf Steals) der „Difference Maker“ war. Dieses Mal verzichteten die Swans auf ihren Durchhänger im zweiten Viertel, holten ihn aber im dritten Viertel nach, wo innerhalb weniger Minuten aus einer sieben-Punkte-Führung ein vier-Punkte-Rückstand wurde. Glücklicherweise dauerte diese schlechte Phase mit den altbekannten Fehlern (unkonzentriert in der Defense, überhastet in der Offense) dieses Mal nur vier Minuten – und mit einer makellosen Drei-Minuten-Phase im Schlussviertel (von 56:58 auf 68:58) wurde das mehr als wettgemacht. Trotzdem: Alle Spieler sind noch nicht in Play-Off-Form, vor allem die Ballverlustquote sollte in Klosterneuburg sinken, um die Chance auf ein schnelles Serienende zu haben.

Endstand: 76 : 67 (17:12, 36:29, 56:51) für Gmunden

Für Gmunden: Blazan 15, Rountree 14, Friedrich u. Murati je 13, Klette 8, Gaidys 7, Linortner 6

Für Klosterneuburg: Vay 18, Bavcic 14, Leydolf 12, Bas u. Miletic je 6, Burgemeister u. Greimeister je 2


Bereits am kommenden Sonntag geht es in Klosterneuburg um den Einzug ins Semifinale.