19.03.2018

Überraschend deutlicher Sieg gegen Dukes

Die Swans gewinnen gegen die zuletzt sehr stark spielenden Dukes aus Klosterneuburg überraschend deutlich mit 86:71 und können damit auch mit viel Selbstvertrauen ins Cup-Final-4 Semifinale blicken.

Zum Spiel: Die Swans müssen wie angekündigt auf Toni Blazan verzichten, die Dukes sind zwar endlich ohne Verletzungssorgen, trotzdem ist mit Christoph Greimeister ein Spieler aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Die zwischen diesen beiden Mannschaften erwartete knappe Angelegenheit gibt es zunächst nur bis zum 7:6 in der vierten Minute. Dann treffen die Swans ausgezeichnet von Downtown und können auf 17:8 davonziehen - Auszeit Dukes (7.). Damit können sie den Lauf der Hausherren stoppen, der Rückstand bleibt bis zum Ende des ersten Viertels aber gleich. In das zweite Viertel starten die Gäste besser, so gibt es bereits in der 12. Minute beim Stand von 22:17 ein Gmundner Timeout. Auch danach treffen die Dukes von draußen gar nichts (0:8 vom Dreier), dafür läuft Edin Bavcic unter dem Korb heiß. Konsequenz daraus: Die Niederösterreicher kommen immer näher (33:29, 16.) - und die Swans haben schon früh Foulprobleme, Alex Wesby und Povilas Gaidys sitzen schon im zweiten Viertel mit je drei Stück auf der Bank. Trotzdem erfangen sich die Gmundner wieder und erhöhen auf 36:29 (17.). Aber dieses Hoch dauert nur kurz, die Schlussphase der ersten Halbzeit gehört den Gästen, die bis zur Pause auf 2 Punkte herankommen.

Nach Wiedergebinn können sich die Schwäne wieder etwas Luft verschaffen (49:42, 24.). Auch eine Auszeit der Gäste stoppt die Gmundner zunächst nicht, in der 25. Minute liegen sie sogar zweistellig voran (54:44). Nun treffen die Dukes endlich einmal vom Dreier, und das gleich zweimal hintereinander. Gmunden antwortet postwendend und stellt - auch unterstützt von einer Klosterneuburger Ballverlustserie - auf 68:50. Den Viertelendstand fixiert Jurica Blacevic mit einem Buzzer-Beater-Dreier für die Dukes. Das bringt aber nur kurz Hoffnung für Klosterneuburg, denn die Swans haben den eindeutig besseren Start in den Schlussabschnitt und liegen in der 33. Minute mit mehr als 20 Zählern voran (75:54.) - Timeout Dukes, die zu diesem Zeitpunkt schon auf Jurica Blacevic verzichten müssen, der sich am Oberschenkel verletzt hat. Nach dieser Auszeit können die Gäste zwar sechs Punkte in Folge erzielen, für eine Aufholjagd ist es aber schon zu spät, die Swans kommen so zu einem klaren Erfolg gegen die Niederösterreicher.

Fazit:
Eine erste Halbzeit wie schon gewohnt: Die Swans spielen eine klare Führung heraus und verspielen sie auch wieder. Hauptgrund dafür: Zu viele Dukes-Punkte Inside, und vor allem eine schwache Reboundbilanz (12:24).

In der zweiten Halbzeit arbeiten die Swans dann aber lange Zeit sehr konzentriert, am Rebound kann die Herrschaft zurückgewonnen werden (19:15) und vor allem werden die Dukes zu jeder Menge an Ballverlusten gezwungen (nach drei Vierteln steht es in dieser Hinsicht 14:4 „für“ die Gäste). Einziger Kritikpunkt: Nach einer Auszeit der Gäste beim Stand von 75:54 ließ die Konzentration der Schwäne merklich nach, die nächsten Minuten gingen dann prompt mit 4:11 verloren. Aber das war glücklicherweise nur eine kurze Schwächephase und so stand am Ende ein überraschend deutlicher Sieg gegen zuletzt starke Klosterneuburger – das Final-Four kann kommen!

Endstand: 86 : 71 (22:13, 40:38, 68:53) für Gmunden

Für Gmunden: Murati 22, Wesby 16, Friedrich 14 (10 Ass.), Klette 12, Gaidys u. Linortner je 7, Rountree 4, Mitchell 2, Buchegger u. Schartmüller je 1

Für Klosterneuburg: Bavcic 20, Miletic 16, Blazevic 13, Vay 12, Bauer 6, Leydolf 4