04.10.2019

Vorschau Runde 2

Am Samstag ist es endlich soweit - die neue Saison in die ADMIRAL Basketball Superliga startet auch in Gmunden mit dem Schlagerspiel Gmunden gegen Oberwart!

Nach den Ergebnissen der ersten Runde kommt diesem Spiel am Samstag noch mehr Brisanz zu, denn während der 94:49 Auswärtssieg der Swans bei den Timberwolves nur in der Höhe des Resultats überraschend war, konnte Oberwart in einem wahren Krimi zu Hause den Meister und Supercupsieger Kapfenberg 63:62 schlagen. (Die weiteren Ergebnisse der ersten Runde: Klosterneuburg schlägt Traiskirchen 87:51, Wels gewinnt beim BC Vienna 80:73 – da gab Altstar Stjepan Stazic sein Comeback – und Aufsteiger St. Pölten gewann überraschend klar gegen Graz 95:72).

Die Swans schlugen am Dienstag in ihrem ersten Antreten im Alpe Adria Cup auswärts Egoé Basket Brünn nach starker kämpferischen Leistung 84:79, scheinen also auch schon ganz gut in Schuss zu sein.

Basket Swans Gmunden – Unger Steel Oberwart Gunners
Sa., 20:00 Uhr, Volksbank Arena

Die Mannschaft von Oberwart hat sich im Sommer ziemlich stark verändert: Bis auf Andrius Mikutis verließen alle Legionäre den Klub, dazu beendete Hannes Ochsenhofer seine Karriere und Jakob Szkutta kehrte zu seinem Stammklub, den Timberwolves, zurück.

Mit Orion Outerbridge (PF, 206 cm) und Lawrence Alexander (PG, 199 cm) wurden zwei neue US-Legionäre verpflichtet, dazu kommen mit Saimon Sutt (Estland, SG, 201 cm) und Eric Katenda (Kongo, PF, 206 cm) zwei weitere Legionäre. Leider verletzte sich Outerbridge gegen Kapfenberg und fällt mit einer Knieverletzung mind. 8 Wochen aus. Auch Heimkehrer Maximilian Schuecker ist noch verletzt, damit gehen den Gunners heute 2 Innenspieler in ihrem an sich sehr tiefen Kader ab.

Im Spiel gegen die Bulls waren aber sowieso die beiden österreichischen Teamspieler Sebastian Käferle (Highscorer) und Renato Poljak (erzielte 6 Sekunden vor dem Ende per Dreier den Siegeskorb) die Erfolgsgaranten, Scharfschütze Georg Wolf ist ja auch ein altbekannter Gunner.

Während bei den Gunners das vorjährige Trainerteam rund um Horst Leitner weitermacht, gab es da bei den Swans eine völlige Neuaufstellung:
Anton Mirolybov aus Finnland ist neuer Headcoach, auch sein Assistant Aleksi Koskinen kommt aus Finnland. So es seine Nachwuchsverpflichtungen zulassen wird Nabil Murat, der schon im Vorjahr erfolgreich bei den Swans gearbeitet hat (so z.B. unser Herrenlandesligateam zum OÖ-Titel führte) als 2. Assistantcoach fungieren.

Bei den Swans gibt’s außerdem einige Spieler-Neuzugänge: Javion Ogunyemi ist der neue Starting-Center, Jordan Loveridge stieß erst vor 2 Wochen zu uns, spielt auf der Position 4. Der heurige Königstransfer war allerdings sicher die Verpflichtung von Nationalspieler Benedikt Güttl, der von den Traiskirchen Lions zu den Swans wechselte. Alle 3 haben speziell im Alpe Adria Spiel in Brünn schon großartig performt.

Auch die Swans müssen noch auf 2 Verletzte verzichten, Thomas Hieslmair ist nach seiner Kreuzbandverletzung noch rekonvaleszent, kann voraussichtlich erst Ende Oktober sein Comeback geben und der junge Savo Blagojevic (kam vom Kooperationspartner VKL) verletzte sich am Wochenende am Daumen und muss zumindest 1 Woche pausieren.

Neu ist auch der Modus der Superliga: Zuerst wird in einer Hin- und Rückrunde der Grunddurchgang ausgespielt, nach diesem  wird die Liga geteilt: Die ersten 6 spielen um die Ausgangsposition für die Play-off erneut Hin- und Rückrunde, die im Grunddurchgang erreichten Punkte werden zur Hälfte mitgenommen.

Die restlichen 4 Teams spielen ebenfalls gegeneinander, nehmen alle Punkte der direkten Begegnungen mit. Die ersten beiden dieser Gruppe qualifizieren sich auch fürs Viertelfinale, die letzten beiden müssen anschließend in einer Relegation gegen die beiden Top-Teams der B-Liga um den Klassenerhalt kämpfen.

Liebe Basketball-Fans, wir hoffen, dass die Saison 2019/20 spannend wird und natürlich auf darauf, dass die Swans wieder zu den Topteams zählen. Wie immer bitten wir um viel Unterstützung von der Tribüne, unser Team ist sicher noch nicht in Bestform und kann da viel Anfeuerung sehr gut gebrauchen.

Sollten Sie sich kurzfristig noch zum Erwerb einer Dauerkarte entschließen, es gibt auf den Tribünensektoren M, F und G noch Restplätze, unser Kassenteam berät Sie am Samstag gerne. Die Dauerkarten haben übrigens auch im Alpe-Adria Cup Gültigkeit.

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