02.02.2019

Vorschau Runde 22

Nach der doch sehr ernüchternden Niederlage gegen die Kapfenberger am vergangenen Donnerstag, heißt es jetzt wieder Kopf hoch und als Team zusammenrücken. Die Luft ist momentan sehr eng an der Tabellenspitze, 3 Teams sind punktegleich, und jede weitere Niederlage würde den anderen Mannschaften die Chance geben einen kleinen Vorsprung herauszuspielen.

Irgendwie hat man das Gefühl, als sei momentan etwas die Luft heraußen. Klar, die Verletztenmisere und damit kein ordentlicher Trainingsbetrieb wie er eigentlich sein sollte, haben etwas Sand in das sonst gut laufende Swansspiel gebracht. Es wäre jetzt aber auch zu einfach sich nur darauf auszureden. Schließlich hat der Kader trotzdem noch immer genug Qualität.

Der kommende Gegner ist in der Tabelle zwar eher am Ende zu finden, allerdings mit stark ansteigender Form. Es wird mehr Leistung nötig sein um bestehen zu können bei der Begegnung

UBSC Raiffeisen Graz vs. Basket Swans Gmunden
So. 03.02. um 19Uhr30 im Raiffeisen Sportpark Graz

Die Grazer sind in ihren letzten 5 Spielen vier Mal als Sieger vom Parkett gegangen. Bei den Geschlagenen war unter anderem auch die Legionärstruppe aus Kapfenberg. Der UBSC seinerseits hat auf die anfangs knappen Niederlagen in der Zwischenzeit ebenfalls mehrfach reagiert und sein Team einige Male umgebaut.

Zuletzt wurde Anfang des Jahres mit dem 23-jährigen 2,08m Mann Mihailo Todorovic ein sehr guter Scorer und Rebounder aus der 2. serbischen Liga an die Mur geholt. Gleichzeitig wurde noch der Kroate Ivan Mikulic als Pointguard verpflichtet. Er war zuletzt in der Slowakei und in Rumänien engagiert. Das hat offensichtlich das Grazer Spiel stabilisieren können und mit dem kleinen Minirun zuletzt haben sie Anschluss an die vorderen Ränge gefunden. Es fehlen nur mehr 2 Siege auf den begehrten 6. Platz. Das heißt, die Steirer werden jede sich bietende Chance nutzen um noch aufzuschließen. Muss aber nicht unbedingt gegen die Gmundner sein.

Für die Swans ist Wiedergutmachung angesagt. Man will nicht mehr Boden verlieren und an den Oberwartern und Kapfenberg dranbleiben. 

Enis Murati wird sicher noch eine Zeitlang mit Maske spielen. Torrion Brummitt macht das Beste mit seiner lädierten Ferse, war auch trotz seines Handicaps der Aktivposten im Spiel am Donnerstag.

Tilo Klette könnte eventuell zu seinen ersten Einsatzminuten seit längerer Zeit kommen, was auch die Insidesituation verbessern könnte. Gerade dieses Manko hat den Bulls viele leichte Punkte gebracht. Bei einem Verhältnis von 50 zu 32 bei den „Points in the Paint“ war man doch schon offen wie ein Scheunentor.

Also, Defense intensivieren, das Teamplay ordentlich forcieren – in Summe 14 Assists sind nicht das Gelbe vom Ei – das können die Swans mit Sicherheit besser. Und von Anbeginn bis zum Ende hoch konzentriert ans Werk gehen, dann wird es auch etwas mit einem Sieg beim erstmaligen Antreten in der neuen Grazer Sporthalle.

Wir werden auf jeden Fall fest die Daumen drücken und die besten Wünsche auf die Reise in die steirische Landeshauptstadt mit auf den Weg geben.

GO SWANS GO