03.04.2019

Vorschau Runde 31

Nach den beiden Niederlagen gegen Kapfenberg im CupFinal-4 und in der ADMIRAL Basketball Bundesliga ist „Wunden lecken“ angesagt. Was die Swans vor allem beim letzten Heimauftritt gegen die Steirer gezeigt haben, war nicht das, was man in dieser Saison schon von den Gmundnern gesehen hat.

Schön langsam geht es in die Endphase des Grunddurchgangs. Und schon vor dem letzten Match war zu vernehmen, dass jedes Spiel wichtig ist, um die bestmögliche Platzierung für das Heimrecht in den Playoffs zu fixieren. Um Platz 1 zu erreichen muss die Mannschaft zurückfinden zu alten Tugenden und wieder Stärke zeigen, denn es braucht dafür auf jeden Fall einen Sieg mehr im direkten Duell gegen Kapfenberg.

Am besten gleich bei der kommenden Partie

UBSC Raiffeisen Graz vs. Basket Swans Gmunden

Do., 04.04.2019 um 19:00 Uhr im neuen Raiffeisen Sportpark Graz


Die Grazer sind sicherlich kein leichter Gegner, auch wenn die Tabellensituation etwas anderes vermuten lässt. Die Hauptstädter haben ihren Kader verkleinert und den Kampf um einen der möglichen freien Plätze im Playoff praktisch aufgegeben.

Jura Nikolic und CJ Turman haben den Verein verlassen und wollen eventuell noch in einer anderen europäischen Liga unterkommen. Die beiden Legionäre waren immerhin für fast 30 Punkte und 16 Rebounds der Grazer verantwortlich, die jetzt mit einem Schlag wegfallen. Dieses Manko sollen die jungen Wilden vom UBSC auffüllen.

Trotzdem bleibt immer noch ein starkes Team übrig, angeführt von Nationalspieler Anton Maresch, das in vielen knappen Partien die Gegner bis zum Schluss gefordert hat.

Außerdem sind angeschlagene Gegner sind nie zu unterschätzen – sie haben nichts zu verlieren, können nur gewinnen und das macht das Ganze so gefährlich. Sie können frei drauflos spielen.


Die Swans sollten in diesem Spiel die Geduld bewahren und zu alter Selbstsicherheit zurückfinden.

Tilo Klette wird zwar weiterhin sein angeschlagenes Knie schonen müssen, aber die Swans haben vielleicht dadurch die Möglichkeit, jetzt noch den jungen Spielern mehr Einsatzzeit zu geben, damit sie Erfahrung sammeln, die ihnen in den Playoffs zugute kommen können.

Auch Devin White plagt sich schon länger mit einem angeschlagenen Knie. Es heißt jetzt aber in der Endphase der Meisterschaft, die Zähne zusammenzubeißen und dem Team die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Seine Erfahrung kann noch viel wert sein.


Die restlichen Teammates sind alle fit und nach den letzten beiden Niederlagen wieder voll motiviert. Coach Bernd Wimmer jun. und Assistant Coach Markus Pinezich werden die richtigen Worte an die Mannschaft gerichtet haben, um die Steiermark mit neuem Selbstvertrauen und einem Sieg in der Tasche verlassen zu können.


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