11.03.2018

Wichtiger Sieg gegen Panthers

Über lange Strecken tun sich die Swans gegen die Panthers schwerer, als ihnen lieb sein kann. Am Ende steht jedoch ein halbwegs sicherer 89:70 "Arbeitssieg" zu Buche.

Die Gäste müssen auf den verletzten Wesley Gordon verzichten, bei den Swans sind die zuletzt angeschlagenen Povilas Gaidys und Alex Wesby zumindest umgezogen und nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dort bleibt der Litauer auch während der gesamten Begegnung, während der US-Legionär bald zum Einsatz kommt.

Nach zwei Swans-Körben zum Auftakt bleiben die Panthers dran und gehen in der 5. Minute erstmals in Führung (9:10), es folgen fünf Punkte der Hausherren und die erste Auszeit der Gäste (6.). Die zeigt mit etwas Verzögerung Wirkung: Nach dem 17:11 (7.) gelingen den Steirern 7 Zähler in Folge zum 17:18 (8.). Diesen Aufwärtstrend können die Panthers bis zum Viertelende fortsetzen und mit einer 26:19-Führung in die erste Pause gehen. Nach Wiederbeginn können vollkommen verwandelte Schwäne einen 9:0-Lauf hinlegen und gehen in der 13. Minute damit wieder mit 28:26 in Führung. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase können die Hausherren auf 37:33 stellen (16.), ehe mehrere Angriffe auf beiden Seiten erfolglos bleiben. Ab der 18. Minute wird wieder getroffen - und das vor allem von den Swans, die mit einem 7-Punkte-Vorsprung in die Kabinen gehen können.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gibt es den ersten zweistelligen Gmundner Vorsprung (48:38, 23.). Beim Stand von 54:40 gibt es ein Timeout der Panthers (25.), danach wird der Vorsprung der Swans prompt wieder einstellig (54:45, 36.). Jetzt tun sich die Hausherren mit der Zone-Verteidigung der Gäste schwer, die können das aber auch nicht nutzen, um entscheidend näherzukommen, es bleibt bei der 9-Punkte-Differenz nach 30 Minuten. Im Schlussviertel kann Fürstenfeld rasch auf -6 verkürzen (64:58, 33.), dann bauen die Schwäne ihren Vorsprung aber wieder aus. Nachdem sie ein unsportliches Foul dazu nutzen können, in einem Angriff sechs Punkte zu machen, liegen sie plötzlich mit 78:61 voran (35.). Damit ist der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen und es gibt nach zuletzt zwei Niederlagen für die Swans einen wichtigen Heimsieg kurz vor dem Final-Four. 

Fazit:
Wenig verwunderlich war in der Begegnung bei unserer Mannschaft einiges an Verunsicherung zu spüren – vor allem in der Schlussphase des 1. Viertels, als es von 17:11 auf 19:26 ging. Auf der anderen Seite: Gerade wenn es einmal nicht so läuft, sollte man zumindest verteidigen. Denn in einem Viertel zu Hause 26 Punkte vom Tabellenvorletzten zu bekommen, ist nicht unbedingt die richtige Herangehensweise. Das scheint auch das große Thema in der ersten Viertelpause gewesen zu sein, denn in den zweiten zehn Minuten werden nur mehr zehn gegnerische Punkte zugelassen. Und – wenig überraschend – hilft das auch der Offensive.

Auch im dritten Viertel zeigen die Schwäne lange eine gute Leistung und können die Konzentration lange hoch halten. Aber leider nicht lange genug, so wird aus einem Plus 14 noch einmal ein Plus 6  - und damit doch noch einmal eine Zitterpartie. Glücklicherweise nicht allzu lange, dann zeigte die Mannschaft wieder ihr positives Gesicht und konnte den Sieg am Ende sicher nach Hause spielen.

Zusammengefasst: Ein sogenannter „Arbeitssieg“ mit Licht und Schatten – und hoffentlich der Lehre, dass es schief gehen könnte, wenn man im ersten Viertel einmal fünf Minuten nicht kämpft.

Endstand: 89 : 70 (19:26, 43:36, 63:54) für Gmunden

Für Gmunden: Klette 21, Murati 17, Friedrich 14, Wesby 12, Rountree 11 (7 Reb., 7 Steals), Blazan u. Mitchell je 5, Linortner u. Schartmüller je 2

Für Fürstenfeld: Reyes 14, Car 13, Ernst 12, R. Reinelt 11, Radakovics 10, Gaspar 7 Ochsenhofer 3